Reifen größter Kostenblock beim Service für ein Tesla Model X

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Das US-Portal Electrek, das sich mit seinem Informationsangebot dem Thema Elektromobilität verschrieben hat, hat unlängst einen gebrauchten Tesla Model X 90D aus dem Baujahr 2016 erstanden und anschließend dessen Servicehistorie analysiert. Denn der Wagen hatte mehr als 400.000 Meilen (über 640.000 Kilometer) auf der Uhr nach einem Einsatz bei dem Fahrdienst Tesloop. In seinen vier Betriebsjahren dort ließen sich der Servicedokumentation angefallene Reparatur- bzw. Instandhaltungskosten in Höhe von alles in allem 29.000 US-Dollar (knapp 27.000 Euro) entnehmen. Als größter Posten dabei hätten sich die Reifen erwiesen, auf die allein 9.000 US-Dollar (gut 8.300 Euro) entfallen sein sollen. Wie es weiter heißt, habe Tesloop nicht immer einen kompletten Satz getauscht, sondern mitunter die Reifen nur an der Vorder- oder nur an der Hinterachse. Letztlich ergäben sich so zehn komplette Sätze oder ein Satz alle 40.000 Meilen, wie Electrek letztlich vorrechnet. Diese Laufleistung wird dabei als nicht besonders gut, aber auch nicht als schlecht gewertet. Wer sich angesichts des gut 64.000 Kilometer entsprechenden Wertes in hiesiger Region nun verwundert die Augen reibt, sollte bedenken, dass diesbezüglich die Uhren im amerikanischen Markt anders ticken: Dort werden Reifen auch mal mit Laufleistungsgarantien von 85.000 Meilen (135.000 Kilometer) oder sogar noch darüber (bis zu 100.000 Meilen/über 160.000 Kilometer) beworben. christian.marx@reifenpresse.de


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