COVID-19-Einbruch im Motorrad-/Rollermarkt befürchtet

Die Neuzulassungszahlen motorisierter Zweiräder in den ersten beiden Monaten des Jahres 2020 können sich sehen lassen mit einem mehr als deutlichen Nachfragewachstum vor allem bei den Leichtkrafträdern und -rollern. Dies wohl nicht zuletzt dank der Ende vergangenen Jahres verabschiedeten Änderung der Führerscheinregelung diesbezüglich. Über alle Fahrzeugsegmente weist der Industrieverband Motorrad e.V. (IVM) mit bis dato alles in allem gut 20.100 neu in den Verkehr gekommenen Maschinen ein Plus von 18,9 Prozent aus. Dabei werden für die Maschinen mit einem Hubraum bis 125 Kubikzentimeter angesichts 2.500 Einheiten (Leichtkrafträder) bzw. 2.300 Neufahrzeugen (Leichtkraftroller) überdurchschnittliche Zuwächse um 81,7 respektive 76,1 Prozent berichtet. Dem stehen „nur“ 13.700 neue Krafträder – dennoch immerhin 6,4 Prozent mehr als in den ersten beiden Monaten 2019 – auf Deutschlands Straßen gegenüber sowie rund 1.700 neu zugelassene Kraftroller (plus 20,9 Prozent). Gleichwohl sind diese Zahlen trügerisch, befürchtet der IVM nun doch einen Einbruch mit Blick auf die bisher positive Entwicklung aufgrund der Corona-Krise. „Bis Anfang März strahlte über dem Motorrad- und Rollermarkt so intensiv die Sonne, dass wir die heranziehenden dunklen Wolken von COVID-19 genauso beiseiteschoben, wie Dauerregen und die kalten null bis zehn Grad Außentemperaturen“, so der Verband. Dort hofft man jedoch, dass sich der bis dato boomende Motorradmarkt nach der Krise wieder erholen wird. „Lassen Sie uns trotz aller Widrigkeiten, die nun auch unserer Branche brachial widerfahren, optimistisch bleiben“, übt man sich beim IVM in Zuversicht. cm

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