Positiver Kfz-Neuzulassungstrend hält weiter an

Im deutschen Markt werden weiterhin mehr Kraftfahrzeuge neu zugelassen als im vergangenen Jahr. Im April hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) abgesehen von den Pkw, für die im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von „nur“ acht Prozent auf beinahe 314.100 Einheiten beobachtet wurde, in allen Segmenten zweistellige Zuwachsraten registrieren können. Verglichen mit April 2017 wird dabei das größte Wachstum mit 28,1 Prozent auf 23.800 Maschinen für Krafträder in der Statistik ausgewiesen. Doch auch 26.200 neue Lkw entsprechen einem 13,5-prozentigen Plus, während die Steigerungen bei den Zug- sowie Sattelzugmaschinen mit 19,6 respektive 21,6 Prozent auf 8.500 bzw. 3.800 Einheiten sogar noch größer ausgefallen sind. Für Busse wird ein Zulassungsplus von 12,5 Prozent auf gut 700 Fahrzeuge im April berichtet. Angesichts des bisher erfreulichen Neuzulassungstrends im Januar und im Februar mit einem leichten Dämpfer dann im März verwundert nicht, dass die Gesamtbilanz nach nunmehr vier Monaten dementsprechend positiv ausfällt.

Kamen im April in 347.800 Kfz (plus 9,8 Prozent) und 34.100 Kfz-Anhänger (plus 9,2 Prozent) neu auf bundesdeutsche Straßen, sind es kumuliert seit Jahresanfang nunmehr bereits knapp 1,4 Millionen Kfz (plus fünf Prozent) sowie 104.800 Kfz-Anhänger (minus 0,4 Prozent). Mit Blick auf die einzelnen Kfz-Segmente sind es bei alldem einmal mehr die Krafträder, die in den ersten vier Monaten des Jahres gegenüber demselben Zeitraum 2017 am stärksten zulegten: um 10,5 Prozent auf bis dato gut 60.300 neue Maschinen. In Summe fast 1,2 Millionen Neuwagen kommen aber immerhin noch einem fünfprozentigen Nachfragewachstum gleich, wohingegen das Plus bei den Lkw mit 5,2 Prozent auf 99.300 Einheiten nur unwesentlich größer ausfällt. Ein Minus in Höhe von 5,4 bzw. 4,1 Prozent auf 26.000 bzw. 13.300 Einheiten war allerdings bei den Zug- und Sattelzugmaschinen zu beobachten. Auch die bis dato 2.300 Busse entsprechenden einem – allerdings nicht allzu ausgeprägten – Rückgang um 0,9 Prozent. christian.marx@reifenpresse.de

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