Ein Fünftel mehr Laufleistung dank „Pneuscan”-Einsatz

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Das seit Kurzem zu Goodyear gehörende Unternehmen Ventech Systems verweist auf das Kostensenkungspotenzial, das mit dem Einsatz seiner „Pneuscan“ genannten Technologie bei Nutzfahrzeugfuhrparks verbunden sein soll. Dahinter verbirgt sich ein System, das bei der Überfahrt mit einem Fahrzeug, den Fülldruck in dessen Reifen sowie deren Profiltiefe ermittelt. In diesem Zusammenhang werden Erfahrungswerte des Ventech-Kunden Rosario Bus S.A. aufgezählt, wonach der „Pneuscan”-Einsatz dem Unternehmen geholfen hat, die mit der Reifenwartung seiner rund 1.500 Stadtbusse zählenden und in den Städten Rosario, Santa Fe und Buenos Aires im Einsatz befindlichen Flotte verbundenen Kosten um 70 Prozent zu reduzieren. Dank der Installation der Anlage 2016 sei bei den Reifen zudem eine um 20 Prozent höhere Laufleistung registriert worden. Vor Inbetriebnahme der Anlage hätten fast 30 Prozent des Fuhrparkes eine mehr oder weniger große Abweichung vom Solldruck aufgewiesen, heißt es. In fünf Prozent der Fälle seien die Busse des Unternehmens – sagt Fernando Feldmann, Area Manager Systems bei Rosario Bus – mit einer gefährlich niedrigen Profiltiefe unterwegs gewesen. Auch diese Kennziffer habe man recht schnell verbessern können auf zuletzt deutlich unter ein Prozent, wie er ergänzt. Selbst wenn man über einen optimalen Fülldruck nur eine fünfprozentige Verlängerung der Reifenlaufleistung erreicht hätte (statt der letztendlichen 20 Prozent, von denen die Argentinier sprechen), so würde sich das Investment in „Pneuscan“ dank der damit möglichen Reduzierung der Wartungskosten dennoch innerhalb von zwei Jahren amortisieren, meint er. cm

 

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