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„Hybrid“-Reifenlinie von Conti für den Regionalverkehr rollt in den Markt

Bereits im Frühjahr hatte Continental die Einführung seiner neuen „Hybrid“-Nutzfahrzeugreifenlinie für den Verteiler- und Regionaleinsatz für das zweite Halbjahr angekündigt – jetzt rollt sie in den Markt. Abgedeckt werden damit Anbieteraussagen zufolge die gängigen 17,5-Zoll- und 19,5-Zoll-Formate für leichte und mittelschwere Lkw. In dem kleinere der beiden Raddurchmesser finden der „Conti Hybrid LS3“ für die Lenkachse und der „Conti Hybrid LD3“ für die Antriebsachse demnach Anwendung auf Lkw bis zwölf Tonnen Gesamtgewicht. Um den Anforderungen im Regionaleinsatz gerecht zu werden, verfügen die Reifen über eine neu gestaltete Lauffläche in Zweilagenkonstruktion (cap-base), weil Conti damit bzw. mit einer eigens entwickelten Gummimischung im Laufstreifenoberteil eine besonders hohe Laufleistung verbindet. Und der vergrößerte Positivprofilanteil – auch „Plus Volume Pattern“ genannt – soll zusammen der speziellen Gummimischung des Laufstreifenunterteils „eine deutliche Reduzierung des durch Walkbewegungen entstehenden Rollwiderstands“ mit sich bringen. Mit einer neuen Gummimischung für die Seitenwände zielt Conti in die gleiche Richtung, weil so die Eigenerwärmung des Reifens und damit der Kraftstoffverbrauch gesenkt werde.

Für das Segment ab zwölf Tonnen Gesamtgewicht sind der bisher schon in 22,5 Zoll angebotene „Conti Hybrid HS3“ und der „Conti Hybrid HD3“ in 19,5 Zoll für Lenk- und Antriebsachse im Regionalverkehr ausgelegt. Wie der Reifenhersteller selbst sagt, können sie dank „kräftiger Überlastreserven“ sowohl das höhere Eigengewicht moderner Euro-6-Fahrzeuge tragen wie auch mit unterschiedlich hohen Beladungszuständen zurechtkommen, wie sie im Regionalverkehr an der Tagesordnung seien. Mit dem „Conti Hybrid HT3“ in 19,5 Zoll steht zudem ein Reifen speziell für regional eingesetzte Trailer zur Verfügung: Konstruiert mit Augenmerk auf die Fahreigenschaften gezogener Einheiten verkrafte er – wie es weiter heißt – problemlos starke Torsionsbewegungen an Abladestellen im städtischen Verteilerverkehr. „Er ist auch geeignet für Fahrgestelle mit Wechselcontainer oder im Segment der Entsorgung und stellt seine Langstreckentauglichkeit im Überlandverkehr von Depot zu Depot unter Beweis“, verspricht Continental unter Verweis darauf, dass auch die Lenkachsreifen der neuen „Hybrid“-Familie eine M+S-Markierung tragen und die Antriebsachsreifen zusätzlich das „Three-Peak-Mountain-Snowflake-Symbol“ (3PMSF). cm

 

Abgedeckt werden mit der neuen „Hybrid“-Reifenlinie laut Conti die gängigen 17,5-Zoll- und 19,5-Zoll-Formate für leichte und mittelschwere Lkw

Abgedeckt werden mit der neuen „Hybrid“-Reifenlinie laut Conti die gängigen 17,5-Zoll- und 19,5-Zoll-Formate für leichte und mittelschwere Lkw

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