GP2-Serie mit Bridgestone als Reifenausrüster am Start

Als Sprungbrett für die Formel 1 wird die neu geschaffene GP2-Serie gesehen, welche ab 24. April anstelle der Formel 3000 im direkten Umfeld der Königsklasse des Motorsports an den Start gehen wird. Mit hoffnungsvollen Fahrertalenten wie unter anderem auch den Söhnen der ehemaligen Formel-1-Weltmeister Niki Lauda, Keke Rosberg und Nelson Piquet sowie namhaften Technikpartnern soll die GP2-Serie, die exklusiv von Bridgestone als Reifenlieferant ausgerüstet wird, im internationalen Formel-Rennsport zukünftig einen wichtigen Platz einnehmen und für die Nachwuchsmotorsportler zur Talentschmiede werden. Dabei basiert die neue Rennserie auf einem Kosten sparenden Gesamtkonzept: So verfügen alle Teams über baugleiche Fahrzeuge, können auf einen zentralisierten Service für Kommunikation und Hospitality zurückgreifen und haben Zugang zu günstigen Ersatzteilen, sodass sich die Teilnehmer fast ausschließlich auf die Perfektionierung ihres Sports konzentrieren können. Der Reifenhersteller Bridgestone möchte mit der GP2-Partnerschaft sein Engagement für Top-Nachwuchsfahrer weiter ausbauen und so junge Talente gezielt fördern.

Erfahrene und erfolgreiche Technikpartner wie Dallara, Renault und Bridgestone sollen dabei die Etablierung der GP2-Serie im internationalen Formel-Rennsport umfassend unterstützen. Der italienische Hersteller Dallara liefert leistungsstarke Chassis, Renault stellt Vier-Liter-V8-Motoren, die zwischen 500 und 600 PS Leistung bringen, zur Verfügung. Die Formel-Fahrzeuge erreichen damit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h. Bridgestone greift auf langjährige Formel-1-Erfahrung zurück und hat die „Potenza“-Reifen für die Formel der Aufsteiger entsprechend der Anforderungen modifiziert. Insgesamt wird es drei Spezifikationen geben, die während der gesamten Saison verwendet werden. Die GP2-Reifen sind Vierrillenreifen wie in der Formel 1, sind ebenso groß wie diese, aber nicht ganz so schwer. Die Vorderreifen sind etwas schmaler als diejenigen der Königsklasse des Formel Rennsports.

Die GP2-Fahrzeuge verfügen nicht über elektronische Fahrhilfen. Dank ihres Aussehens, modernster Technologien und ihrer Leistungsfähigkeit sollen sie den Formel-1-Boliden ansonsten aber sehr ähnlich sein. Dadurch – so Bridgestone – könnten nicht nur die Fahrer, sondern auch die beteiligten Mechaniker und Ingenieure in der GP2-Serie Erfahrungen in einem hoch professionellen Umfeld sammeln, um damit die besten Voraussetzungen für einen späteren Einstieg in die Formel 1 zu haben. Die Serie umfasst zwölf Rennwochenenden, die mit einer Ausnahme alle im Umfeld der europäischen Formel-1-Rennen stattfinden und bereits freitags mit einem freien Training sowie dem Qualifying beginnen. Am Samstag findet ein Rennen über 180 Kilometer statt – die Startaufstellung ergibt sich aus den Qualifying-Ergebnissen. Am Sonntag folgt ein Sprint über 80 Kilometer. Die Startreihenfolge entspricht dem Rennausgang vom Samstag, allerdings wird die Reihenfolge der ersten acht Fahrer gestürzt.

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