Studie: Osteuropa lockt Autohersteller mit billiger Arbeit

Dienstag, 29. April 2003 | 0 Kommentare
 

Der Trend in Richtung Osten ist nicht nur bei den Zulieferern stark, sondern auch bei den europäischen Autobauern ungebrochen. Wie englische Analysten jetzt in einer Studie prognostizieren, werde die Zahl der von westlichen Firmen in den osteuropäischen Billiglohnländern hergestellten Fahrzeuge zwischen 2001 und 2006 um etwa 1,2 Millionen Stück ansteigen. Somit steige die Produktion von rund 1,6 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge auf dann rund 2,8 Millionen.

Das macht eine Steigerung von 75 Prozent innerhalb von sechs Jahren aus. Der Anteil der produzierten Stückzahlen in den vermeintlichen Billiglohnländern werde aber dennoch nur 14 Prozent an der europäischen Gesamtproduktion betragen, schätzen die Analysten. Derzeit liegt der Anteil bei rund zehn Prozent (2001: 8,7 %).

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Kategorie: Allgemein

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