Prozessauftakt gegen diebische Greifzu-Reifenbande

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Am Landgericht Dresden war gestern Prozessauftakt im Verfahren gegen vier Männer, die in Riesa Tausende Goodyear-Reifen „ab Werk“ gestohlen und damit einen Schaden von knapp einer Million Euro verursacht haben sollen (Bild: Lupus in Saxonia)

Im Herbst vergangenen Jahres war der Diebstahl Tausender Goodyear-Reifen aus dem Lager eines Reifenlogistikers in Riesa bekannt geworden. Gestern hat dazu am Landgericht Dresden der Prozess gegen vier Männer begonnen, denen in diesem Zusammenhang schwerer Bandendiebstahl und räuberische Erpressung zur Last gelegt wird der Berichterstattung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Mittels einer angeblich verlorenen Zugangskarte eines Mitarbeiters des in der ostdeutschen Stadt ansässigen Goodyear-Reifenwerkes sollen sie von Dezember 2023 bis zu ihrem Auffliegen im Oktober 2024 dreimal auf das Betriebsgelände gelangt sein, um dort dann Sattelschlepper mit Reifen zu beladen, abzutransportieren und später über Mittelsmänner in Polen zu verkaufen. Der Schaden, den sie und offenbar wenigstens noch fünf weitere Komplizen damit angerichtet haben, wird in dem MDR-Bericht mit knapp einer Million Euro beziffert, während Tag24 von insgesamt 7.000 Reifen im Wert von 620.000 Euro spricht, die den mutmaßlichen Tätern letztendlich 300.000 Euro eingebracht hätten. Erwischt wurden sie demzufolge bei ihrem dritten Fischzug auf dem „passend“ zu ihren Taten an der Paul-Greifzu-Straße in Riesa gelegenen Firmengelände. Zumal es da dann überwacht gewesen und die Polizei angerückt sei, wie es weiter heißt.

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