Reifenmanufaktur statt „nur“ Runderneuerer

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„Vielleicht müssen wir nur wieder stärker zeigen, was tatsächlich dahintersteckt“, sagt Alexander Stiebling, einer der Geschäftsführer des gleichnamigen Herner Familienunternehmens, mit Blick auf die Runderneuerung (Bild: Reifen Stiebling, NRZ/Arno Borchers)

Nach Unternehmensangaben werden bei Reifen Stiebling in Herne jährlich 12.000 Lkw-Reifen runderneuert. „Aber eigentlich steckt dahinter deutlich mehr als Runderneuerung: Erfahrung. Handwerk. Technik. Sorgfalt. Und vor allem Menschen, die wissen, was sie tun“, sagt Alexander Stiebling, einer der Geschäftsführer des Familienunternehmens, dem vor diesem Hintergrund der Begriff Reifenmanufaktur für die eigene Produktion augenscheinlich besser gefällt. „Denn wir produzieren nicht irgendwo anonym. Wir fertigen hier im Ruhrgebiet, mit kurzen Wegen, eigener Kompetenz und einem Team, das jeden Tag Qualität auf die Straße bringt. Und wir verlängern dabei die Lebensdauer eines wertvollen Produktes, anstatt es vorschnell zu ersetzen“, wie er in diesem Zusammenhang seinen Standpunkt verdeutlicht. Für ihn sei Runderneuerung nicht „alte Industrie“, sondern habe sie im Gegenteil Zukunft. „Vielleicht müssen wir nur wieder stärker zeigen, was tatsächlich dahintersteckt“, meint er.

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