Verlustrate bei Altreifen geht zurück, bleibt aber auf hohem Niveau

Licht und Schatten in der jüngsten WdK-Altreifenstatistik: Während die Menge zu Granulat und Gummimehl verarbeiteter Altreifen steigt und steigt, verlassen weiterhin auch große Mengen an Altreifen den hiesigen Markt „mit unklarem Verbleib“ und untergraben damit das Funktionieren der Kreislaufwirtschaft (Bild: WdK)

Das Thema Mengenschwund bei Altreifen treibt die Branche weiter um. Nachdem der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) bereits in den vergangenen beiden Jahren von bis zu 100.000 Tonnen Altreifen berichtete, die den hiesigen Markt „mit unklarem Verbleib“ verlassen hätten, rechnet der Verband auch in seiner neuesten nun präsentierten Statistik mit einer Menge von 15 bis 20 Prozent der anfallenden Altreifen, deren Spuren sich in der Verwertung verlieren. Damit sei die sichere Versorgung mit Sekundärrohstoffen und damit eine resiliente und nachhaltige Kreislaufwirtschaft für Altreifen „weiterhin nicht gewährleistet“, stellt der WdK fest.

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