Doppelt zwiespältige Zweiradneuzulassungsbilanz

Doppelt zwiespältige Zweiradneuzulassungsbilanz

Die Zwischenbilanz hinsichtlich der Neuzulassungen motorisierter Zweiräder in Deutschland nach dem ersten Halbjahr fällt zwiespältig aus – und das gleich in doppelter Hinsicht. Denn zum einen liegt der Gesamtmarkt Stand Ende Juni laut Statistik des Industrieverbandes Motorrad e.V. (IVM) mit in Summe gut 114.300 Maschinen knapp 28 Prozent im Plus verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zum anderen kommt das Ergebnis aber auch einem gut neunprozentigen Minus gegenüber denselben sechs Monaten 2024 gleich. Dabei war das zuletzt genannte Jahr allerdings eines, in dem durch die Umstellung der Abgasnorm von Euro 5 auf Euro 5+ zu seinem Ende besonders hohe Neuzulassungszahlen zu verzeichnen waren und 2025 aus dem gleichen Grund bzw. dem daraus resultierenden Vorzieheffekt eher Flaute herrschte diesbezüglich . Zwiespältig aber auch deswegen, weil für Maschinen mit einem Hubraum bis 125 Kubikzentimeter – also den Leichtkrafträdern und -rollern – im bisherigen Jahresverlauf deutlich höhere Zuwächse bei den Neuzulassungen registriert werden um mehr als 46 bzw. fast 43 Prozent auf 16.000 respektive nicht ganz 18.300 Einheiten als bei denen mit mehr als 125 Kubikzentimetern Hubraum. Denn für Kraftroller berichtet der IVM ein Plus von „nur“ annähernd 29 Prozent und für Krafträder eines von „lediglich“ fast 21 Prozent.

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