Reifengeräuschreduzierung in ZFs „Chassis 2.0“ bzw. „CubiX“ integriert

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Durch die ZF-Software „CubiX“ wird über die Ventile der semiaktiven Dämpfer des Zulieferers ein Gegensignal eingespielt, wobei die Funktion Anbieteraussagen zufolge Mikrobewegungen des Dämpfers nutzt, um von Reifen ausgehende und als „Cavity Noise“ bezeichnete Störgeräusche gezielt zu reduzieren, ohne dabei die eigentliche Dämpferfunktion zu beeinträchtigen (Bild: ZF)

Bei der Consumer Electronics Show (CES) Anfang Januar hat die ZF Friedrichshafen AG gezeigt, wie mechatronische Aktuatoren mithilfe von Software Fahrzeuggeräusche reduzieren können. Bei der Messe in Las Vegas (USA) hatte die sich der Reifen annehmende „Active Noise Reduction“ genannte Funktion für das Chassis seine Weltpremiere. Denn wenn die Luftsäule im Reifen in Schwingung gerät, entstehen gemeinhin als „Cavity Noise“ bezeichnete Geräusche, die über Fahrwerksbauteile wie Querlenker und Dämpfer direkt ins Fahrzeuginnere übertragen werden. Und eben diese sollen sich mittels der vorgestellten ZF-Lösung ganz ohne den Einsatz von zusätzlicher Hardware zur Geräuschdämmung wie beispielsweise Lautsprecher im Fahrzeug reduzieren lassen. Demnach verringert die neue und rein softwarebasierte „Active-Noise-Reduction“-Funktion als Teil von „Chassis 2.0“ bzw. „CubiX“ des Anbieters „störende Reifengeräusche im Innenraum deutlich“. Wobei der Automobilzulieferer den Einsatz der Funktion künftig noch auf weitere seiner Fahrwerkaktuatoren ausweiten will.

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