UPTIS eine „Utopie, die zu viel kosten wird“- Michelin-Projekt erreicht seine Grenzen

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Für Cyrille Roget, Michelins Science & Innovation Communication Director (kleines Foto), sei man zwar weiterhin überzeugt von dem luftlosen Speichenreifen UPTIS, sehe dessen Zukunft derzeit aber aufgrund hoher Hürden nicht mehr im Pkw-Markt (Bild: Michelin, Jérôme Cambier; Bild klein: NRZ/Arno Borchers)

Angesichts stagnierender Märkte und rückläufiger Marktanteile ist der Innovations- und Veränderungsdruck für etablierte Reifenhersteller groß. Mindestens ebenso groß sind die Herausforderungen, die sich aus dem notwendigen Weg hin zu einer grüneren und nachhaltigeren Mobilität ergeben. Als Michelin vor genau 20 Jahren auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit die Welt mit seinem luftlosen Speichenreifen namens Tweel überrascht hatte, der sich fortan weiterentwickelte und seit 2019 als UPTIS im Markt bekannt ist, war klar: Der französische Weltmarktführer würde große Kraft und viel Geld aufwenden, um das Produkt zur Marktreife zu bringen – auch und vor allem für Pkw-Anwendungen. Dieser Traum ist nun ganz offenbar – zumindest für den Moment – geplatzt, wie Michelin gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG bestätigt, nachdem CEO Florent Menegaux Luftlosreifen im Pkw-Massenmarkt zuvor als „Utopie“ bezeichnet hatte, „die zu viel kosten wird“.

Button NRZ Dieser Beitrag ist außerdem als Thema des Monats in der September-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die hier als E-Paper erhältlich ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.

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1 Antwort
  1. Hans-Walter Prinz says:

    Eine späte Einsicht und sehenden Auges
    Millionenbeträge in einem von vorneherein aussichtslosem Projekt versenkt.
    Es wird sich kaum jemand erinnern, aber vor ca. 3 Jahren habe ich den Irrweg Uptis in diesem Portal technisch begründet und
    den sich abzeichnenden Flop in eine Reihe
    mit grandios gescheiterten Fehlentwicklungen des Michelin Konzerns
    wie TRX und PAX gestellt.
    Auf meinen Beitrag hat damals ein vermutlich ehemaliger Mitarbeiter Michelins reagiert und mich der Ahnungslosigkeit bezichtigt.
    Der Konzern stünde heute besser da, wenn er seine zweifellos hohe Entwicklungskompetenz zielführender eingesetzt hätte.
    Mit freundlichen Grüßen an „Helge“, den damaligen Kommentator meines Beitrags.

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