Cooper-Aktionäre klagen wegen Goodyear-Übernahme – „Unbegründet“

Wenige Wochen nachdem Goodyear angekündigt hat, seinen US-amerikanischen Mitbewerber Cooper noch im Laufe dieses Jahres übernehmen zu wollen, gibt es für die beteiligten Unternehmen erste rechtliche Hürden zu überwinden. Wie die Fachzeitschrift Tire Business berichtet, hätten drei Cooper-Aktionäre Klagen bei Gerichten in Delaware und New Jersey eingereicht. Dabei gehe es um mutmaßliche Mängel in den finanziellen Informationen, die Cooper über die US-Börsenaufsicht SEC zur geplanten Übernahme bereitgestellt hat, um etwaige Interessenkonflikte des Beraters Goldman Sachs & Co. und um den Verkaufsprozess an sich. Unterdessen heißt es von Börsenanalysten, solche Klagen seien bei Übernahmen in entsprechender Größenordnung – Goodyear will für Cooper rund 2,5 Milliarden US-Dollar (2,13 Milliarden Euro) zahlen – „weitverbreitet“; im vorliegenden Fall erwarte man indes keine Verzögerungen des geplanten Übernahmeprozesses. Goodyear betonte seinerseits in einer Börsenmitteilung, die Anschuldigungen der Aktionäre seien „unbegründet“, man rechne aber mit weiteren ähnlich gelagerten Klagen. ab

 

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