Fahrzeugneuzulassungen wegen Corona weiter deutlich im Minus

Angesichts des andauernden und gerade sogar noch weiter verlängerten Lockdowns vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie kommen die Fahrzeugneuzulassungen wenig verwunderlich weiter nicht in Schwung. Nachdem die Januar-Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) quasi einer Vollbremsung gleichkamen, präsentiert sich die Entwicklung auch im Februar nicht durchgreifend besser – entsprechend allenfalls einem leichten Anlupfen des Fußes vom Bremspedal. Mit 194.300 Neuwagen sind im zurückliegenden Monat jedenfalls 19,0 Prozent weniger Pkw neu auf deutsche Straßen gekommen als im Februar 2020. Damit beträgt der Rückgang im bisherigen Jahresverlauf 25,1 Prozent auf in Summe 364.100 Einheiten. „Bei den Nutzfahrzeugen fiel die Entwicklung bei den Zugmaschinen insgesamt mit plus 22,9 Prozent erfreulich aus, darunter erreichten die Sattelzugmaschinen ein Plus von 2,8 Prozent“, berichtet das KBA allein für den Februar. Gleichwohl sind (Sattel-)Zugmaschinen auch mit Blick in den beiden ersten Monate 2021 die einzigen Teilsegmente mit Wachstum auf summa summarum 13.200 Zugmaschinen (plus 18,1 Prozent), von denen 4.900 zu den Sattelzugmaschinen (plus 3,8 Prozent) gezählt werden. Bei den Bussen ist nach zwei Monaten ein Minus von 24,2 Prozent aufgelaufen entsprechend knapp 900 Neufahrzeugen, und bis dato 13.700 Krafträder entsprechen einem Nachfragerückgang um sogar 32,8 Prozent. Januar und Februar zusammengerechnet sind bisher 437.600 Kfz (minus 23,2 Prozent) und annähernd 39.800 Kfz-Anhänger (minus 8,2 Prozent) neu zugelassen worden in Deutschland. christian.marx@reifenpresse.de

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