Wegen negativem Konzernergebnis keine Conti-Dividende für 2020

Hatte die Arbeitnehmerseite Entsprechendes vor Kurzem bereits gefordert, will der Vorstand der Continental AG nunmehr tatsächlich auf die Ausschüttung einer Dividende für das zurückliegende Geschäftsjahr verzichten. Im Zuge der Aufstellung des Jahresabschlusses 2020 hat das Gremium „angesichts eines negativen Konzernergebnisses“ jedenfalls beschlossen, dies der am 29. April stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung vorzuschlagen. An der grundsätzlichen, mittelfristig ausgerichteten Dividendenpolitik einer Ausschüttung von 15 bis 30 Prozent des Konzerngewinns hält das Unternehmen eigenen Worten zufolge unabhängig davon weiter fest. Schon vergangenes Jahr hatte man die Dividende wegen anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten von den zunächst vorgesehenen vier Euro je Anteilsschein auf drei Euro je Aktie gesenkt, während fürs Geschäftsjahr 2018 sogar noch 4,75 Euro je Aktie waren. Die Feststellung des Conti-Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat ist für dessen Sitzung im März vorgesehen – die Jahresabschlusszahlen für das Geschäftsjahr 2020 sollen dann am 9. März veröffentlicht werden. cm

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