Wettbewerber Michelin und Bridgestone rücken näher zusammen

Alljährlich veröffentlicht Brand Finance eine Liste der sogenannten „Global 500“. Diese Aufstellung listet die weltweit wertvollsten Marken, wobei es in diesem Jahr – genauso wie schon 2020 und 2019 – wieder niemand aus der Reifenbranche es unter die ersten 100 geschafft zu haben scheint. Denn bis im März dann das aktuelle 2021er-Ranking auch der Reifenmarken erscheint, veröffentlicht das Unternehmen zunächst als „Preview“ (Vorschau) nur konkrete Zahlen zum Markenwert angefangen bei dem Spitzentrio bestehend aus Apple (knapp 263,4 Milliarden US-Dollar), Amazon (254,2 Milliarden US-Dollar) und Google (191,2 Milliarden US-Dollar) bis einschließlich eben Rang 100, auf dem Volvo (17,8 Milliarden US-Dollar) geführt wird. Klar, dass da von Reifen noch nicht viel zu sehen ist, wurde das letztjährige Ranking bezüglich dieser Kategorie doch von Michelin mit einem Markenwert von damals knapp 7,2 Milliarden US-Dollar angeführt. Unter die ersten 500 bei Brand Finance hat es auch dieses Jahr abgesehen von der französischen im Übrigen ebenfalls nur wieder Bridgestone als zweite Reifenmarke geschafft. Dabei ist Letztere – so viel lässt sich der „Preview“ entnehmen – zumindest was ihre Platzierung im Gesamtranking betrifft den Franzosen ein Stückchen näher gerückt: Hat sich Michelin gegenüber 2020 um einen auf Platz 279 in diesem Jahr verbessert, konnte Bridgestone von Rang 290 (2020) auf 285 (2021) vorrücken und damit den Abstand beider insofern halbieren. christian.marx@reifenpresse.de

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