Zur Hochsaison großes Risiko knapper Winterreifen im Tagesgeschäft?

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Vor Kurzem erst hatten österreichische Reifenhändler ihrer Befürchtung Ausdruck verliehen, dass sich Winterreifen aufgrund der durch die Corona-Auswirkungen reduzierten Produktion der Industrie vor allem während der üblicherweise im Oktober liegenden Saisonspitze verknappen könnten. Selbst wenn Händler in Deutschland eine solche Gefahr im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG zumindest derzeit als nicht allzu groß einschätzen, so sieht man die Sache zumindest in der Schweiz aber wohl ähnlich wie in Österreich. Denn im Rahmen eines Interviews mit dem im Land der Eidgenossen erscheinenden Magazin Auto & Wirtschaft hat Continental-Suisse-Geschäftsführer Daniel Freund einerseits von einem in Sachen Winterreifen unerwartet positiven Bestelltrend seitens des Handels berichtet, andererseits als Grund dafür aber angeführt, dass viele Reifenhersteller inklusive Conti selbst „die Produktion eher flach halten und bei der Mengenplanung eher zurückhaltender sind“. Vor diesem Hintergrund sieht er insofern ein als groß beschriebenes Risiko, dass man „für das Tagesgeschäft im Winter zu wenig Reifen“ haben könnte. Deshalb würden größere Conti-Kunden ermuntert, sich ein paar Reifen mehr auf Lager zu legen, damit sie ihr Tagesgeschäft abdecken können. christian.marx@reifenpresse.de

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  1. […] vorfinden. Wenn die Straßen dann erst einmal rutschig werden, könne die Sache schon ganz anders aussehen, heißt es. Hinzu komme, dass nicht nur die besten Reifenangebote im Nu vergriffen seien, wenn in […]

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