Apollo Vredestein schließt Europa-Werke und Management übt Gehaltsverzicht

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Nur wenige Tage, nachdem Apollo Vredestein angekündigt hatte, innerhalb der kommenden 24 Monate jeden zweiten von aktuell 1.500 Arbeitsplätzen im Werk im niederländischen Enschede abbauen zu wollen, steht dort bereits jetzt die Quasi-Schließung bevor. Wie es dazu in einer Mitteilung unter Verweis auf die Covid-19-Pandemie heißt, werde Apollo Vredestein in Enschede ab Freitag keine Pkw-Reifen mehr fertigen. Lediglich einige Landwirtschaftsreifen würden unter großen Sicherheitsvorkehrungen weiterhin produziert, bestehe für sie doch ein starker Bedarf im Markt. Darüber hinaus wolle Apollo Vredestein ab Sonnabend auch das Werk in Ungarn komplett herunterfahren. Beide Maßnahmen würden für zunächst zwei Wochen gelten, die Verkaufs- und Vertriebskanäle des Herstellers seien von den Schließungen indes nicht betroffen. Unterdessen teilte der Hersteller außerdem mit, die Geschäftsleitung würde als „Zeichen der Solidarität“ freiwillig auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten. Während Onkar S. Kanwar (Chairman und Managing Director) sowie Neeraj Kanwar (Vice Chairman und Managing Director) auf 25 Prozent verzichten wollten, wolle das Senior Management weltweit seinerseits auf 15 Prozent verzichten. ab

 

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