Fast identischer Reifentest mit fast identischem Ergebnis

Basierend auf dem schon Anfang April veröffentlichten Promobil-Transporterreifentest präsentiert die Zeitschrift Firmenauto – ähnlich wie bei einem früheren Fall – nun ihre eigenen Ergebnisse dazu. Und die unterscheiden sich zu den vorher publik gewordenen nur unwesentlich, schließlich ist die grundlegende Ausgangslage bei beiden Produktvergleichen dieselbe. Firmenauto hat neben den Fahrleistungen von sechs Sommer- und einem Ganzjahresprofil bei Nässe und Trockenheit sowie deren Umwelteigenschaften noch eine weitere, vierte Wertungskategorie (Kosten) eingeführt sowie im Zuge dessen dann auch die Gewichtung der jeweiligen Kapitelnoten leicht verändert. Da die Kosten jedoch nur fünf Prozent der Endwertung mitbestimmen, ändert sich die gewichtete Gesamtdurchschnittspunktzahl für die sieben Probanden nur im Nachkommabereich. Bezüglich der Reihenfolge des Zieleinlaufes bleibt mit Blick auf das Podium gegenüber Promobil insofern alles beim Alten: Contis „VanContact 200“, der die Basis für den gerade neu vorgestellten „VanContact Eco“ des Herstellers gewesen sein soll, wird Testsieger gefolgt von Nokians „cLine Cargo“ und Pirellis „Carrier“ auf den Plätzen zwei und drei. Da der „NanoEnergy Van“ und der „Agilis+“ schon im Frühjahr quasi gleichauf gelegen haben, tauschen beide aktuell jedoch ihre Platzierung, sodass der Toyo-Reifen diesmal Vierter und das Michelin-Modell Fünfter wird. Dahinter kommt der Conti-Ganzjahresreifen , „VanContact 4Season“ ins Ziel, während sich Nankangs „Passion CW-20“ sich wiederum mit dem letzten Platz zufriedengeben muss. Wegen – wie es heißt – „massiver Sicherheitsdefizite“ kommt er über eine Bewertung als „mangelhaft“ (Promobil: „nicht empfehlenswert“) nicht hinaus. christian.marx@reifenpresse.de

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