Jetzt also doch: USA verhängen Zölle auf China-Lkw-Reifenimporte

In den Vereinigten Staaten nimmt das Hin und Her um Ausgleichszölle (Countervailing Duties) und Strafzölle (Anti-Dumping Duties) gegen Lkw-Reifenimporte aus China eine neuerliche Wendung. Waren die Zölle zunächst beschlossen und dann vom US-amerikanischen Court of International Trade kassiert worden, weil die Entscheidung nicht hinlänglich begründet gewesen sei, wie das Gericht im vergangenen November geurteilt hatte, so hat das US-Handelsministerium nun erneut entsprechende Zölle verhängt. Während sich die Ausgleichszölle zwischen 20,98 und 63,34 Prozent bewegen, liegen die Strafzölle bei neun bis 22,57 Prozent. Die Zölle würden außerdem sofort in Kraft treten. ab

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  1. […] Nachdem Indien bereits seit 2017 Strafzölle auf aus China importierte Lkw- und Busreifen erhebt, folgt jetzt eine formelle Untersuchung, die die Einführung von Ausgleichs-/Antisubventionszöllen zum Ziel hat, wie es dazu in einer Mitteilung der Generaldirektion Handelsbehelfe heißt, einer Einrichtung des indischen Handelsministeriums. Der Reifenherstellerverband ATMA hatte einen entsprechenden Antrag im Auftrag der lokalen Hersteller Apollo Tyres, J. K. Tyre & Industries, MRF und Ceat gestellt. In der Zeit zwischen den Geschäftsjahren 2014/2015 (endete März 2015) und 2016/2017 (März 2017) waren die Importe von radialen Lkw- und Busreifen aus China um 167 Prozent angestiegen, was einer Zunahme von 30.665 auf dann 81.896 Tonnen Reifen entspricht. Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Union entsprechende Anti-Dumping- und dann Anti-Subventions-Zölle eingeführt, die USA hatten einen ähnlichen Beschluss Anfang dieses Jahres gefällt. ab […]

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