Trennung vom Synthesekautschukgeschäft bei Lanxess jetzt perfekt

Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat den Verkauf seines verbliebenen 50-Prozent-Anteils an dem bisherigen Gemeinschaftsunternehmen Arlanxeo am 31. Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen. Nachdem alle zuständigen Kartellbehörden die erforderlichen Zustimmungen zu der im August 2018 angekündigten Transaktion gegeben haben, ist damit nun Saudi Aramco alleiniger Eigner des ursprünglich von beiden Seiten geschlossenen Joint Ventures rund um Synthesekautschuk. Mit Hauptsitz in Maastricht (Niederlande) steht das Unternehmen mit etwa 3.800 Mitarbeiter und 20 Produktionsstandorten in neun Ländern für einen Umsatz von rund 3,2 Milliarden Euro (2017). Der Verkauf seiner Beteiligung daran soll Lanxess einen Erlös von rund 1,4 Milliarden Euro in die Kasse gespült haben, mit dem der Konzern als Teil einer strategischen Neuausrichtung seine finanzielle Basis stärken und seine Nettofinanzverbindlichkeiten „deutlich“ reduzieren will. cm

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