Chinesischem Pkw-Markt droht erstmals seit Langem ein Minus

In den vergangenen Jahren hat der Neuwagenabsatz in China – nicht zuletzt zur Freude auch der deutschen Automobilhersteller – beständig zugelegt. Doch so wie es aussieht, droht dem Pkw-Markt im Reich der Mitte dieses Jahr zum ersten Mal seit zwei Dekaden wieder ein Minus. Das berichtet zumindest Autohaus Online unter Berufung auf von der China Passenger Car Association veröffentlichte aktuelle Verkaufszahlen. Demnach sind im November zwar ziemlich genau zwischen zwei und 2,1 Millionen Autos in dem Land an die Frau oder den Mann gebracht worden, doch damit eben 18 Prozent weniger als im selben Monat des Vorjahres. Nach entsprechenden Rückgängen um jeweils 13 Prozent im September und Oktober sowie schon davor sei dies nunmehr gar der sechste Monat in Folge mit einem Rückgang, heißt es weiter. Insofern ist kumuliert Stand Ende November von einem 4,3-prozentigen Minus die Rede, das nur schwerlich im Dezember aufzuholen sein dürfte. Als Gründe für die rückläufige Nachfrageentwicklung in China werden unter anderem ein dort geringeres Wirtschaftswachstum sowie ein Trend zur Nutzung von Carsharing-Diensten und Mitfahrangeboten über das Internet genannt. cm

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