Halbjahresbilanz der Kfz-Neuzulassungen kann sich sehen lassen

Nach nunmehr sechs Monaten zieht das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ein positives Zwischenfazit mit Blick auf den deutschen Fahrzeugmarkt. Denn mit insgesamt gut 2,1 Millionen neu zugelassenen Kfz präsentiert sich die Halbjahresbilanz gegenüber demselben Zeitraum 2017 mit 3,2 Prozent im Plus. An Kfz-Anhängern sind mit bis dato fast 167.100 Einheiten demgegenüber allerdings 0,7 Prozent weniger neu auf bundesdeutsche Straßen gekommen. Größtes Segment bei den Kfz bilden bei alldem wie immer die Pkw, von denen im bisherigen Jahresverlauf 1,8 Millionen (plus 2,9 Prozent) und allein im Juni 341.300 (plus 4,2 Prozent) neu zugelassen wurden. In den beinahe 18.800 neuen Krafträdern im Juni – entsprechend einem Plus von sieben Prozent – spiegelt sich dem KBA zufolge die Zweiradsaison wider, wobei das Halbjahreswachstum mit 9,8 Prozent auf annähernd 98.900 Maschinen sogar noch positiver ausfällt. Rund halb so groß sind die Zuwächse bei den Lkw-Neuzulassungen, wo für den Juni ein 4,7-prozentiges Plus auf rund 29.000 Fahrzeuge berichtet wird und für den Zeitraum Januar bis Juni von in Summe gut 154.600 Einheiten bzw. ein Plus von 4,3 Prozent. Selbst wenn Zugmaschinen insgesamt und darunter auch die Sattelzugmaschinen im zurückliegenden Juni deutlich stärker gefragt waren als im entsprechenden Vorjahresmonat, so bewegen sich deren Neuzulassungszahlen nach nunmehr sechs Monaten mit knapp 41.600 respektive rund 20.100 Stück mehr oder weniger gerade einmal auf dem Niveau des Vorjahres. Mit alles in allem bisher 3.200 Bussen kamen im ersten Halbjahr im Nutzfahrzeugsegment zudem 6,1 Prozent weniger Neufahrzeuge auf die Straßen Deutschlands. cm

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