Schlussspurt bei den Kfz-Neuzulassungen 2017

Im vorletzten Monat des Jahres haben die Kfz-Neuzulassungen nach den offiziellen Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) noch einmal deutlich zulegen können. Demnach sind mit in Summe 345.700 Einheiten aus allen Segmenten 8,4 Prozent mehr Fahrzeuge neu auf bundesdeutsche Straßen gekommen als im November 2016. Gleichzeitig soll zudem die Nachfrage nach Kfz-Anhängern um 9,6 Prozent auf 21.500 Stück zugelegt haben. Damit fällt auch die Bilanz mit Blick auf bisher elf Monate mit einem Plus von 2,3 Prozent auf gut 3,7 Millionen Kfz respektive 4,9 Prozent auf 292.200 Kfz-Anhänger recht erfreulich aus.

Die Entwicklung ist mit Ausnahme der Krafträder im Übrigen in allen Fahrzeugsegmenten positiv. Dabei reklamieren Pkw mit gut 302.600 Einheiten (plus 9,4 Prozent) im November und fast 3,2 Millionen Fahrzeugen (plus drei Prozent) freilich den Löwenanteil aller Zulassungen für sich. „Der Nutzfahrzeugmarkt lag über dem Vorjahresniveau. Die Zugmaschinen wiesen mit 32,9 Prozent den höchsten Zuwachs auf“, berichtet das KBA mit Blick allein auf den November. Im bisherigen Jahresverlauf steht aber ebenfalls durchweg ein Plus unterm Strich, wobei kumuliert 280.300 Lkw einem Zuwachs um vier Prozent entsprechen und 74.100 Zugmaschinen zumindest noch einem leichten Zugewinn um 0,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

An neuen Krafträdern weist die Statistik der Behörde für den November 4.200 und für die ersten elf Monate 2017 knapp 140.000 neue Maschinen aus, was Rückgängen um 35,1 respektive 14,0 Prozent entspricht. Vor dem Hintergrund all dessen geht man beim Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) für das Gesamtjahr entsprechend der schon im Sommer leicht nach oben korrigierten Prognose von gut 3,4 Millionen neuen Pkw und 369.000 neuen Nutzfahrzeugen auf Deutschlands Straßen aus, was Zuwächsen um 2,3 bzw. 3,3 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr entspräche. „Aus heutiger Sicht ist das Wachstum des Gesamtmarkts allein auf den deutlich gestiegenen Absatz der internationalen Kraftfahrzeughersteller zurückzuführen“, meint VDIK-Präsident Reinhard Zirpel. cm

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