Pirelli will weiterhin keinen neuerlichen „Reifenkrieg“ in der Formel 1

Montag, 15. Januar 2018 | 0 Kommentare
 
Mario Isola ist überzeugt, dass ein neuerlicher Wettbewerb unter mehreren Reifenherstellern in der Formel 1 teuer für die Teams werden könnte
Mario Isola ist überzeugt, dass ein neuerlicher Wettbewerb unter mehreren Reifenherstellern in der Formel 1 teuer für die Teams werden könnte

Auch wenn sich Fans offenbar immer noch mit großer Mehrheit einen (neuerlichen) Wettbewerb zwischen mehreren Reifenherstellern als Lieferanten der Formel 1 wünschen – so jedenfalls das vor einigen Wochen veröffentlichte Ergebnis einer entsprechenden Umfrage –, bezieht der aktuelle Alleinausrüster Pirelli noch einmal klar Stellung gegenüber etwaigen Veränderungen. Mario Isola, verantwortlicher Motorsportmanager bei Pirelli, betonte auf der Autosport International, die am vergangenen Wochenende wieder im englischen Birmingham stattfand, dass Wettbewerb zwischen mehreren Reifenherstellern in der Formel 1 nicht nur die Testkosten für die Teams enorm in die Höhe treiben, sondern sich auch negativ auf den Wettbewerb selbst auswirken würde, würde sich doch das Feld zwischen finanziell starken und schwachen Teams deutlich auseinanderziehen. „Im Moment statten wir alle Teams mit dem gleichen Produkt aus. Also sind die Teams bei den Reifen auf dem gleichen Niveau“, wird Mario Isola dazu von Motorsport-Total.com zitiert. „Wenn man aber den Wettbewerb öffnet, dann steigen die Kosten, weil man testen muss. Und dann wird man Topteams mit einem besseren Produkt als die Mittelfeld- oder hinteren Teams haben, weil man nicht mehr verpflichtet ist, jedem die gleichen Reifen zu liefern.“ Zuletzt gab es in der Saison 2006 mehrere Reifenhersteller als Lieferanten der Formel 1: Michelin und Bridgestone. Pirellis aktueller Vertrag als Exklusivlieferant läuft bis 2019ab

 

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Kategorie: Motorsport

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