Vier Zehntel weniger Luftdruck verringern Reifenleben um ein Viertel

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Selbst wenn gemeinhin bekannt sein sollte, dass ein geringerer als empfohlener Fülldruck in den Reifen deren Rollwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch des mit ihnen bereiften Fahrzeuges erhöht, so erinnert das Unternehmen Schrader nichtsdestoweniger an die entsprechenden Zusammenhänge.

Wie es unter Berufung auf Daten des ADAC sowie verschiedener Autozeitschriften heißt, steige der Verbrauch schon bei einem minimalen Fehlstand von 0,2 bar um ein bis zwei Prozent an. Bei einem besonders niedrigen Reifenfülldruck könne der Mehrverbrauch sogar „zehn Prozent und mehr“ betragen, heißt es. All dies spielt dem Anbieter von Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) zufolge aber nicht nur bei konventionellen, von Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen eine Rolle, sondern genauso oder sogar mehr bei Elektroautos. Denn bei Letzteren verringere sich bei Minderdruck in der Bereifung deren Reichweite, die bei der heutigen Generation von E-Mobilen ja nach wie vor „immer noch ein heißes Eisen“ sei. Zumal gerade im Winter niedrige Temperaturen und Zusatzverbraucher wie Heizung, Gebläse und Co. sie weiter reduzieren können, sodass E-Auto-Besitzer mit einem korrekten Reifenfülldruck zumindest „ein wenig Boden gutmachen und den Verbrauch senken“ könnten.

„Automatische Reifendruckkontrollsysteme, die bei Neuwagen seit November 2014 Pflicht sind und bei älteren Autos problemlos nachgerüstet werden können, sind dabei eine große Hilfe“, meint Schrader-Vertriebsmanager Sven Müller. Wie der RDKS-Anbieter darüber hinaus zu berichten weiß, ist bislang rund ein Drittel aller Autofahrer in Deutschland mit einem zu geringen Luftdruck unterwegs – meist in Unkenntnis aufgrund von unterlassenen manuellen Kontrollen. In diesem Zusammenhang wird darüber hinaus auch auf den Einfluss des Fülldruckes auf die Fahrsicherheit und nicht zuletzt den Reifenverschleiß verwiesen. „Wird der Sollwert beim Luftdruck etwa um 0,4 bar unterschritten, sinkt die Lebensdauer der Pneus um etwa 25 bis 30 Prozent, was einer deutlichen Ressourcenverschwendung gleichkommt“, so das Unternehmen. Aus dessen Sicht liefern RDKS-Sensoren insofern einen wichtigen Betrag dazu, Fahrzeuge sicherer, effizienter, günstiger und anwenderfreundlicher zu machen. cm

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