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Nach schwierigem nun ein gutes Quartal für Schaeffler

Für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres berichtet der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hinsichtlich seiner Umsatz- und Ergebnislage eine positive Entwicklung. Die Verkaufserlöse in den ersten neun Monaten wuchsen demnach auf rund 10,5 Milliarden Euro (Vorjahr: rund zehn Milliarden Euro) und damit währungsbereinigt um fünf Prozent. Dabei habe die Wachstumsdynamik im als gut bezeichneten Berichtszeitraum von Juli bis September zugenommen gegenüber den beiden – wie es weiter heißt – tendenziell eher schwachen Vorquartalen. Denn für das dritte Quartal wird ein währungsbereinigtes Wachstum berichtet, das mit 7,4 Prozent deutlich über den 2,2 Prozent des vorangegangenen Dreimonatszeitraumes liegt.

Dabei legte Schaefflers Automotive-Sparte mit 6,9 Prozent nach Unternehmensangaben zwar stärker zu als die weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, aber geringer als seine Industriesparte mit ihren 9,2 Prozent. Insgesamt erwirtschaftete die Gruppe im dritten Quartal ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 416 Millionen Euro (Vorjahr: 417 Millionen Euro), und für den Zeitraum Januar bis September wird es mit knapp 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: fast 1,3 Milliarden Euro) beziffert. Nach dem Margenrückgang im zweiten Quartal lag die EBIT-Marge vor Sondereffekten auf dieser Basis im dritten Quartal wieder bei 12,1 Prozent und damit in etwa auf dem Niveau des ersten Quartals (12,2 Prozent). Bezogen auf die ersten neun Monate 2017 weist Schaeffler insofern eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 11,4 Prozent aus, nachdem es im Vorjahreszeitraum allerdings noch 1,4 Prozentpunkte mehr waren.

„Gleichzeitig erhöhte sich das Konzernergebnis in den ersten neun Monaten – aufgrund des deutlich verbesserten Finanzergebnisses – gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 791 Millionen Euro (Vorjahr: 672 Millionen Euro)“, rechnet das Unternehmen vor. „Nach dem schwierigen zweiten Quartal hat sich unser Geschäft und die Ergebnislage im dritten Quartal deutlich stabilisiert. Zugleich konnten wir unseren Free Cashflow deutlich verbessern. Wir gehen davon aus, dass wir so unsere im Juni angepassten Ziele für das Jahr 2017 sicher erreichen“, sagt der Schaeffler-Vorstandsvorsitzende Klaus Rosenfeld. Für das Gesamtjahr wird von einem währungsbereinigten Umsatzwachstum irgendwo zwischen vier und fünf Prozent ausgegangen sowie von einer EBIT-Marge vor Sondereffekten im Bereich von elf bis zwölf Prozent bei einem Free Cashflow vor externem Wachstum in Höhe von rund 500 Millionen Euro. cm

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