Nach über 1,5 Millionen verkauften Stück „Pilot-Road-4“-Nachfolger in Sicht

Michelin hat mit dem „Road 5“ genannten Motorradreifen für das Sporttouringsegment den Nachfolger des „Pilot Road 4“ angekündigt. Letzterer ist nunmehr knapp vier Jahre im Markt, wobei Angaben des Reifenherstellers zufolge in dieser Zeit mehr als 1,5 Millionen Einheiten von ihm in Europa verkauft wurden. Seine Ablösung ohne den Zusatz „Pilot“ in der Produktbezeichnung soll ab 1. Januar kommenden Jahres in elf Dimensionen – vier davon in „Trail“-Version– eingeführt werden und dabei gegenüber dem Vorgänger vor allem in puncto Nasshaftung neue Maßstäbe setzten.

Bei alldem könne der „Road 5“ selbst nach über 5.000 Kilometern Laufleistung – die Konzernstrategie „Long Lasting Performance“ lässt grüßen – noch so kurze Bremswege aufweisen wie der „Pilot Road 4“ im Neuzustand, verspricht der Anbieter unter Berufung auf entsprechende interne Tests unter Aufsicht eines unabhängigen Sachverständigen. Auch im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten wie Metzelers „Roadtec 01“, Dunlops „RoadSmart III“, Contis „Road Attack 3“, Pirellis „Angel GT“ und Bridgestones „Battlax Touring T30 Evo“ wird dem neuen Michelin-Reifen bescheinigt, montiert in den Größen 120/70 ZR17 (vorne) und 180/55 ZR17 (hinten) an einer Suzuki Bandit 1250 mit dem „besten Nassgrip“ aufwarten zu können. Des Weiteren könne der „Road 5“ natürlich außerdem im Trockenen überzeugen mit im Vergleich zu seinen fünf Hauptkonkurrenten bester Stabilität sowie mit einem als „leichtfüßig“ beschriebenen Handling. Um all dies zu erreichen hat Michelin dem Motorradreifen die neueste Generation seiner Zweikomponentenlaufflächenmischungstechnologie „2CT“ bzw. „2CT+“, ein spezielles Lamellenprofil namens „XST Evo“ sowie seine Karkasstechnologie „ACT+“ spendiert.

Am Vorderradreifen des „Road 5“ kommen zwei verschiedene Laufflächenmischungen – eine härtere in der Mitte, eine weichere jeweils zur Reifenschulter hin – zum Einsatz. Michelin bezeichnet diese Technologie als „2CT“, deren Weiterentwicklung „2CT+“ am Hinterrad des neuen Sportouringreifen verwendet wird

Am Vorderradreifen des „Road 5“ kommen zwei verschiedene Laufflächenmischungen – eine härtere in der Mitte, eine weichere jeweils zur Reifenschulter hin – zum Einsatz. Michelin bezeichnet diese Technologie als „2CT“, deren Weiterentwicklung „2CT+“ am Hinterrad des neuen Sportouringreifen verwendet wird

Die aus der Michelin-Pkw-Reifenforschung stammende Lamellentechnologie sei eine konsequente Weiterentwicklung der bisher „XST“ genannten. „Michelin ‚XST Evo‘ kombiniert Lamellen und Reservoirs, um den Wasserfilm zu brechen und das Wasser schnell abzuführen. Mit steigender Laufleistung verbreitern sich die evolutionären Lamellenkanäle, sodass eine bessere Wasserableitung über den gesamten Lebenszyklus sichergestellt ist“, erklärt der Hersteller. „ACT+“ variiere demgegenüber die Steifigkeit der Karkasse in Abhängigkeit von der Schräglage, um dem „Road 5“ so letztlich zu bester Stabilität bei Geradeausfahrt bei gleichzeitig außergewöhnlich gutem Kurvenhandling. „Dieser neue Sporttouringreifen eröffnet neue Dimensionen in der Performance auf Dauer, vor allem auf schwierigen Belägen wie beispielsweise nassen Straßen. Er erfüllt den Anspruch von Michelin, seinen Kunden eine konstant hohe Leistungsfähigkeit zu bieten“, ist der Anbieter überzeugt, dass seine neuesten Innovationen Motorradfahrern „mehr Sicherheit, mehr Vertrauen und mehr Fahrspaß“ bieten. cm

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