Nachfolger des Dunlop „SportSmart²“ steht in den Startlöchern

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Gerade mal rund drei Jahre „alt“ kündigt Dunlop bereits einen Nachfolger für seinen Hypersportreifen „SportSmart²“ an. Im Februar kommenden Jahres und damit einen Monat nach dem kürzlich ebenfalls erst neu vorgestellten „GP Racer D212 Trackday“ soll der „SportSmart² Max“ in den Verkauf gehen. Zu haben sein wird er dann in vier Dimensionen für das Vorderrad – 110/70 R17 54H, 120/60 ZR17 (55W), 120/70 R17 58H, 120/70 ZR17 (58W) – sowie doppelt so vielen bzw. in 150/60 R17 66H, 160/60 R17 69H, 160/60 ZR17 (69W), 180/55 ZR17 (73W), 180/60 ZR17 (75W), 190/50 ZR17 (73W), 190/55 ZR17 (75W) und 200/55 ZR17 (78W) für das Hinterrad. In den „SportSmart² Max“ hat Dunlop eigenen Worten zufolge seine Erfahrungen einfließen lassen, die rund um den Gewinn der Langstrecken-WM sowie im Zuge der Entwicklung des Sporttouringreifens „RoadSmart III“ gewonnen wurden. Der neue Motorradreifen werde einen „neuen Maßstab hinsichtlich leichten Handlings, glasklaren Feedbacks und niedrigen Verschleißes“ markieren, ist sich der Anbieter sicher.

Bei seiner Entwicklung fokussierte sich Dunlop demnach auf die Rayon-Karkasslage und einen aufgespulten Aramid-Gürtel, ein optimiertes Profildesign und einen überarbeiteten Übergang zur Flanke sowie die neu entwickelte Gummimischung samt Multi-Tread-Technologie am Hinterradreifen. „Dank Rayon-Karkasslage und aufgespultem JLB-Gürtel [JLB steht für Jointless Belt] aus Aramid weist der Vorderradreifen bei reduzierter Aufwärmzeit eine erstklassige Performance auf, und seine Haltbarkeit konnte im Vergleich zum Vorgänger um 25 Prozent gesteigert werden“, verspricht Dunlop. Zudem sei seine Handlingcharakteristik bei niedrigen Temperaturen optimiert worden, heißt es weiter. Ein Beitrag dazu wird dem ebenfalls neu gestalteten Profildesign zugeschrieben, das dem Fahrer „vor allem beim Einlenken ein hervorragendes Feedback bietet und das Aufstellmoment beim Bremsen in Kurven signifikant reduziert“. Mit einem gestuften Übergang im Unterbau von der Lauffläche zur Flanke will man dem Fahrer zudem ein Gefühl hoher Stabilität in besonders schnell gefahrenen Kurven vermitteln.

Um die Nässeeigenschaften des „SportSmart² Max“ ohne Beeinträchtigung hinsichtlich des Trockengrips zu verbessern, hat Dunlop eine neue Gummimischung mit sogenannten Tri-Polymeren und hoch dispergierbarem Silica entwickelt, die in der Lage ist, die Kontaktfläche zu vergrößern. „Das kommt in erster Linie dem Haftungsvermögen bei nassen und kalten Bedingungen zugute“, so Dunlop unter Verweis auf interne Messungen, wonach sich im Vergleich zum Vorgängerreifen ein Plus von vier Prozent beim Nassgrip ergeben hat. Die Mehrkomponentenmischung am Hinterrad, die eine widerstandsfähigere Gummimischung in der Laufflächenmitte mit einer weicheren Gummimischung im Schulterbereich kombiniert, wurde Anbieteraussagen zufolge aus dem Motorsport abgeleitet. Zumal Dunlop sich seit 1994 immerhin 16-mal die Krone in der Langstrecken-WM sichern konnte. Ein Schlüssel zu diesen Erfolgen stellt demzufolge diese bei dem Anbieter unter dem Begriff Multi Tread subsumierte Technologie dar: Durch sie ließen sich einerseits die Laufleistung und Geradeauslaufstabilität erhöhen sowie andererseits gleichzeitig der Kurvengrip bei Nässe und Trockenheit verbessern. cm

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