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LEEN soll Conti helfen, 20 Prozent Energie zu sparen

Die Continental AG hat in Roding, wo das Unternehmen mit rund 650 Mitarbeitern Kraftstoffhochdruckpumpen fertigt, die Weichen gestellt, um Energie zu sparen und ihre Kohlendioxidemissionen zu verringern. Der Standort ist der erste des Konzerns, bei dem mit Unterstützung eines „Lernenden Energieeffizienznetzwerks“ (LEEN) ein zukunftsweisendes Gesamtenergiekonzept entwickelt werden soll mit dem dahinter stehenden letztendlichen Ziel, bis 2020 in allen seinen Werken den Energieverbrauch und die Kohlendioxidemissionen bezogen auf das Geschäftsvolumen um jeweils 20 Prozent zu reduzieren. Dazu werden in den nächsten vier Jahren demnach rund 500 solcher Energieeffizienznetzwerke eingerichtet. Betreut wird das Ganze vom Institut für Energietechnik (IfE) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Dort überreichten die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, und IfE-Leiter Prof. Dr. Markus Brautsch offiziell die Teilnahmebestätigung an Andreas Schmidmeier, Leiter Industrial Engineering am Standort Roding, sowie Wolfgang Guell, Energiemanager der Division Powertrain bei Continental. Ausgangspunkt der eigenen Zielsetzung sind dabei die Werte des Jahres 2013. Erreicht werden sollen die Reduzierungen durch ein breites Spektrum an Einzelmaßnahmen von einer effizienteren Energieversorgung über Anpassungen in der Produktion bis zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energiesparthemen.

„Roding unternimmt seit Langem große Anstrengungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz“, sagt Werksleiter Dr. David Cordova. Als Beispiele wird auf den Wechsel zu LED-Leuchten oder die Installation von Bewegungsmeldern, die Drehzahlregelung von Motoren oder die Nutzung von Abwärme verwiesen. „Auch die Schulung unserer Mitarbeiter sowie Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft spielen hier eine wichtige Rolle. Die Entwicklung eines neuen Gesamtenergiekonzeptes mit Unterstützung des LEEN ist jetzt ein weiterer entscheidender Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, bis 2020 eine Energieeinsparung von 20 Prozent gegenüber 2013 zu erreichen. Diese 20 Prozent entsprechen einer Energiemenge, mit der rund 250 Haushalte versorgt werden können“, so Cordova weiter. Neben Continental Roding gehören demnach weitere 21 Unternehmen aus der Region zu dem LEEN-Projekt, das auf vier Jahre angelegt ist und bei dem die Expertise des IfE der OTH Amberg-Weiden als zentraler weiterer Pluspunkt gesehen wird, weil es jedem Netzwerkmitglied auf Basis einer eingehenden Analyse eine genaue Planungsgrundlage liefere. „Dabei wird detailliert ermittelt, wo Energie entsteht, und wo wie viel Energie benötigt wird. Auf Basis dieser Kennzahlen macht uns das IfE Vorschläge, wie sich unsere Einsparziele erreichen lassen“, erklärt Andreas Schmidmeier. cm

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