Sozialplan für von Schließung betroffene Laurent-Reifen-Mitarbeiter steht

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Die Geschäftsführung der Laurent Reifen GmbH und der Betriebsrat haben sich auf einen Sozialplan für die rund 180 Mitarbeiter geeinigt, die von der Schließung des zum Michelin-Konzern gehörenden Runderneuerungswerkes in Oranienburg betroffen sind. Er regelt demnach, wie das Unternehmen sie bei der einer „Neuorientierung unterstützt und wirtschaftliche Nachteile ausgleicht“. Die Angebote sollen dabei von einem Wechsel in ein Michelin-Werk bis hin zu Abfindungsangeboten reichen. Aufgrund der Mitarbeiterzahl sei es zudem möglich, in eine Transfergesellschaft zu wechseln oder sich über eine sogenannte „Outplacement-Beratung“ in einem professionellen Coaching weiter zu qualifizieren und so seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, heißt es. „Wir sind erleichtert, dass wir mit unserem Sozialpartner eine Lösung gefunden haben, die es uns erlaubt, die Mitarbeiter so individuell und so gut wie möglich zu unterstützen. Unser Ziel ist, dass alle einen neuen Arbeitsplatz finden“, sagt Geschäftsführer Markus Lamb. Als Grund für die Ende vergangenen Jahres bereits angekündigte Einstellung der Runderneuerung am Standort Oranienburg wird einmal mehr auf einen schleppenden Absatz der dort gefertigten Reifen vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen und deutlichen Nachfragerückgangs auf dem europäischen Nutzfahrzeugreifenmarkt verwiesen. Dem hätten sich einige Marken der Runderneuerung nicht entziehen können, zumal gleichzeitig der Import von Neuware aus Fernost kontinuierlich – zwischen 2009 und 2013 um 108 Prozent – angestiegen sei und damit dem Runderneuerungsmarkt entsprechend das Wasser abgegraben habe. cm

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