VW-Skandal und China-Krise: Analysten vorsichtiger bei Zulieferern

Montag, 5. Oktober 2015 | 0 Kommentare
 

Hatten andere Finanzmarktexperten jüngst noch die Auffassung vertreten, Continental könnte unter Umständen von dem VW-Abgasmanipulationsskandal profitieren, sieht die französische Großbank Société Générale dies offenbar ein wenig anders. Denn die Franzosen haben ihr Kursziel für die Aktie des deutschen Automobilzulieferers jetzt von 232 auf 215 gesenkt, wie einschlägige Medien melden. Befürchtet wird demnach, dass angesichts schlechterer als veröffentlichter Abgaswerte letztlich die Kosten für die Autoindustrie steigen könnten, weil es nun ja darum gehe, bessere Emissionswerte tatsächlich zu erreichen. Anhaltende Sorgen bezüglich der rückläufigen Autonachfrage in China bereiten der Société Générale mit Blick auf die Zuliefererbranche – anders als Conti selbst – offenbar ebenfalls Kopfzerbrechen. Und so verwundert nicht, dass sie auch ihr Kursziel für die Michelin-Aktien von 116 auf 106 Euro gesenkt haben soll, für die Wertpapiere beider Reifenhersteller/Zulieferer aber nach wie vor eine Kaufempfehlung ausspricht. cm

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Kategorie: Markt

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