Leichter Dämpfer für den deutschen Fahrzeugmarkt

Mittwoch, 3. Juni 2015 | 0 Kommentare
 
 
 

Nachdem in den ersten vier Monaten 2015 die Fahrzeugneuzulassungen mit Ausnahme einzelner Teilsegmente jeweils durchgängig über denen der entsprechenden Vorjahresmonate gelegen haben, bescherte der Mai dem Markt nun so etwas wie einen ersten leichten Dämpfer. Mit fast 256.400 Pkw kamen im zurückliegenden Monat schließlich 6,7 Prozent weniger neue Autos auf Deutschlands Straßen als im Mai 2014. Trotzdem fällt die Fünfmonatsbilanz des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) nach wie vor positiv aus angesichts der kumuliert bisher gut 1,3 Millionen neuen Wagen, die immer noch einem Zuwachs um 3,6 entsprechen. Der Nutzfahrzeugbereich verzeichnete im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ebenfalls Rückgänge in allen Fahrzeugklassen, wobei das Minus aus Sicht des Mai alleine mit 10,3 Prozent auf fast 20.700 Lastwagen beziffert wird und das bei den Bussen sich mit 10,5 Prozent in derselben Größenordnung bewegt, aber absolut in Summe nur leicht mehr als 400 neuen Fahrzeugen im Mai entspricht. Im Hinblick auf die ersten fünf Monate 2015 weist die KBA-Statistik rund 104.500 neue Lastwagen (plus 3,2 Prozent) sowie knapp 2.600 neue Busse (plus 2,8 Prozent) aus. Ähnlich sieht das Ganze bei den Krafträdern aus, von denen im Mai mit beinahe 17.400 Stück zwar 1,6 Prozent weniger neu in den Verkehr kamen, die Zwischenbilanz nach fünf Monaten mit nicht ganz 81.900 Maschinen jedoch immer noch 2,2 Prozent im Plus liegt. Insgesamt kamen im bisherigen Jahresverlauf gut 1,5 Millionen Kfz neu auf bundesdeutsche Straßen sowie über 121.200 Kfz-Anhänger, was Zuwächsen um 3,4 respektive 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gleichkommt. Allein bezogen auf den Mai war die Entwicklung bei den Kfz demgegenüber um 6,6 Prozent auf etwa 302.900 Einheiten rückläufig, während Kfz-Anhänger gleichzeitig 3,8 Prozent stärker nachgefragt bzw. knapp 28.200 von ihnen im diesjährigen Mai neu zugelassen wurden. cm

 

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Kategorie: Markt

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