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Klageanstrengung, weil Goodyear auf Reifen für Sears sitzen zu bleiben droht

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Die Goodyear Tire & Rubber Co. hat den US-Handelsriesen Sears verklagt, weil dem Reifenhersteller offenbar droht, auf einer größeren Zahl speziell für das Unternehmen gefertigten Reifen sitzen zu blieben. Das lässt sich zumindest einem Bericht des Akron Beacon Journal entnehmen. Wie die Zeitung schreibt, liegen bei Goodyear demnach noch knapp 220.000 für die Lieferung an Sears gedachte Reifen auf Lager – nur will das Handelsunternehmen nach einem Lieferantenwechseln die nun augenscheinlich gar nicht mehr haben. Dem Blatt zufolge hatten beide Seiten eine Vereinbarung getroffen, wonach Goodyear Reifen für Sears fertigt, die auf der Seitenwand sowohl die Reifenhersteller zuzurechnende Bezeichnung „FuelMax“ sowie gleichzeitig auch die Handelsbezeichnung „WeatherHandler” des Partners tragen. Noch im Januar dieses Jahres soll Sears Planungen bekräftigt haben, in den folgenden zwölf Monaten mehr als 330.000 dieser Reifen von Goodyear kaufen zu wollen. Doch nach einer im April eingeleiteten Ausschreibung habe sich das Handelsunternehmen im Juni dann letztlich für einen anderen Reifenhersteller als Lieferanten entschieden und wolle folglich die fraglichen 220.000 „Goodyear-WeatherHandler-FuelMax“-Reifen nun nicht mehr abnehmen bzw. nicht bezahlen. „Die Weigerung von Sears, die im Lager liegenden co-gebrandeten Reifen abzunehmen, verletzt die von beiden Seiten getroffene Kaufvereinbarung“, wird in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme des Reifenherstellers wiedergegeben, der mit seiner Klage vor dem Distriktgericht in Akron (Ohio/USA) einen Schaden in Höhe von 18,9 Millionen US-Dollar (gut 15 Millionen Euro) zuzüglich Steuern geltend machen will. cm

 

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