RDKS-Daten der Trailerreifen werden mit Contis ATL automatisch übertragen

Montag, 29. September 2014 | 0 Kommentare
 
Die neue „Automatic-Trailer-Learning-Funktion“ erkennt neu angekoppelte Trailer und überträgt die Daten sämtlicher Reifen auf das ContiPressureCheck-Display
Die neue „Automatic-Trailer-Learning-Funktion“ erkennt neu angekoppelte Trailer und überträgt die Daten sämtlicher Reifen auf das ContiPressureCheck-Display

Continental hat sein Reifendruckkontrollsystem „ContiPressureCheck“ um eine neue Funktion erweitert. Zukünftig soll „Automatic Trailer Learning“, kurz: ATL, die Überwachung der Reifenzustände von Lkws und Anhängern noch einfacher und praxisgerechter machen. „Sattelzugmaschinen mit ATL erkennen automatisch per Funk jeden mit ContiPressureCheck-Sensoren ausgestatteten Trailerreifen. Selbst bei häufigem Aufliegerwechsel sei somit sichergestellt, dass die Reifendrucküberwachung des Trailers mit der am Zugfahrzeug korrespondiert“, so der Reifenhersteller und Automobilzulieferer anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover.

Sämtliche Luftdruck- und Temperaturdaten aller zwölf Reifen eines Lastzuges würden sicher auf das Display im Fahrerhaus übertragen. Die notwendige Verkabelung des ContiPressureCheck-Systems mit ATL erfolge ausschließlich an der Zugmaschine. An den Trailern sei außer den ContiPressureCheck-Sensoren in den Reifen keine weiteren Installationen nötig. Für die Erkennung eines neu angekoppelten Trailers benötige das System bis zur ersten Datenanzeige nur wenige Minuten. Das geschehe ohne Zutun des Fahrers während der Fahrt. Nach jedem Stillstand des Fahrzeugs von mehr als einer Viertelstunde prüfe ContiPressureCheck erneut, ob und mit welchem Trailer die Sattelzugmaschine verbunden ist und liefert gegebenenfalls die Reifendaten eines neuerkannten Aufliegers ins Cockpit. Continental präsentiert die neue „Automatic-Trailer-Learning“-Funktion erstmals auf der aktuell in Hannover stattfindenden IAA Nutzfahrzeuge.

Der Hannoveraner Reifenhersteller hat ContiPressureCheck 2013 auf den Markt gebracht. Das Reifendruckkontrollsystem besteht im Wesentlichen aus je einem batteriebetriebenen Sensormodul pro Reifen, einem Empfänger am Fahrzeugrahmen und einem Anzeigedisplay im Armaturenbrett. Das etwa zwei Zentimeter große und 26 Gramm leichte Sensormodul enthält Sensoren zur Datenerfassung, einen Prozessor und einen Sender, steckt in einer Gummihalterung und wird auf die Innenseite der Reifenlauffläche geklebt. Bei einem Reifenwechsel kann er aus der Halterung genommen und im neuen Reifen weiter verwendet werden. Seine Batterie halte rund sechs Jahre beziehungsweise zirka 600.000 Kilometer. ContiPressureCheck funktioniere mit allen Reifenmarken und an allen Lkw-Kombinationen und Bussen.

Damit ausgestattet, soll das System ständig aktuelle Werte über Reifenfülldruck und Reifentemperatur von allen Radpositionen ins Fahrerhaus liefern. Der Fahrer habe somit den Zustand aller Fahrzeugreifen kontinuierlich im Blick und kann schnell reagieren, falls die Werte außerhalb der Toleranz geraten. Ein Druckverlust im Reifen führt zu höherem Kraftstoffverbrauch, verkürzt die Lebensdauer des Pneus und gefährdet zudem die Verkehrssicherheit. Fahrzeuge mit ContiPressureCheck sparten dem Fuhrparkbetreiber nicht nur Zeit und Geld, sondern sorgten auch für eine zuverlässigere Belieferung der Kunden mit Ware beziehungsweise bringen Passagiere pünktlich und sicher ans Ziel. ab

 

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Kategorie: Produkte

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