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Spezialeinheiten der Polizei nehmen Bande von Reifendieben fest

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Die Polizei und Staatsanwaltschaft Bonn haben die Mitglieder einer mutmaßlichen Diebesbande festgenommen, die mit mehreren Komplizen in den vergangenen Monaten im großen Stil hochwertige Reifensätze und Reifen von den Firmengeländen diverser Autohändler im Rheinland, aber auch in Mühlheim an der Ruhr, Bielefeld und in Neuwied gestohlen haben sollen. Der Wert der von den drei aus Troisdorf, Meckenheim und Alfter stammenden Männern im Alter von 29 und 30 Jahren bei ihren Raubzügen gemachten Beute wird auf rund 96.000 Euro geschätzt, der zusätzlich von ihnen angerichtete Sachschaden wird mit 90.000 Euro beziffert. Im Fokus der Tatverdächtigen haben nach Angaben der Ermittler insbesondere Leichtmetallräder für Fahrzeuge der Automarken BMW, VW, Audi und Mercedes gestanden. Nach bisherigem Kenntnisstand handelten die drei Hauptverdächtigen mit sechs weiteren Personen in wechselnder Besetzung und hatten dabei eine – wie es heißt – „hohe Tatfrequenz und einen großen Aktionsradius“. Durch eine enge Zusammenarbeit der jeweiligen Tatortbehörden hätten sich letztlich die Verdachtsmomente gegen die Verdächtigen verdichtet.

Auch der Hauptabnehmer des Diebesgutes – ein Internetreifenhändler aus Remscheid – habe so identifiziert werden können. Zwei der drei festgenommenen Hauptverdächtigen wurden bei der Bonner Polizei bereits als Intensivtäter geführt. „Gegen sie hatte die Staatsanwaltschaft Bonn bereits im Vorfeld Haftbefehle wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Bandendiebstahls erwirkt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie bewaffnet sind, erfolgten zwei Festnahmen durch Spezialeinheiten“, so die Bonner Staatsanwaltschaft und Polizei in einer gemeinsamen Mitteilung. Im Rahmen der konzertierten Aktion wurden demnach zeitgleich insgesamt zwölf Wohnungen in Meckenheim, Alfter, Troisdorf, Sankt Augustin, Niederkassel, Köln und die Geschäftsräume der mutmaßlichen Hehler in Remscheid durchsucht. Dabei wurden bislang 160 Kompletträder sichergestellt. Mit der Festnahme seien die Ermittlungen allerdings noch nicht abgeschlossen, heißt es weiter. Geprüft werden demnach weitere etwa 40 Fälle aus Bonn, Meckenheim, Rheinbach und Königswinter, ob sie möglicherweise auch auf das Konto der Bandenmitglieder gehen könnten. cm

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