Ehemalige Bridgestone-Mitarbeiter wegen Preisabsprachen vor Gericht

Bridgestone hat in den USA zwar bereits eine Strafzahlung in Höhe von 425 Millionen US-Dollar wegen Preisabsprachen für an die Automobilindustrie gelieferte Dämpfungselemente akzeptiert, aber die Justiz des Landes geht in derselben Sache nun zusätzlich auch noch gegen zwei ehemalige Mitarbeiter sowie einen weiterhin Beschäftigten des Konzerns vor. Das berichten zumindest US-amerikanische Medien, wobei sogar von möglichen Gefängnisstrafen für die Angeklagten die Rede ist. Demnach könnten den Dreien im schlimmsten Fall bis zu zehn Jahre hinter Gittern drohen, sollte man sie für schuldig befinden, persönlich an der Preismanipulation rund um an die Toyota Motor Corp., Nissan Motor Corp., Suzuki Motor Corp. und Fuji Heavy Industries Ltd. bzw. Subaru gelieferte Bridgestone-Dämpferelemente beteiligt gewesen zu sein. Diese Anklage zeige, so ein Sprecher der Wettbewerbshüter, dass Kartellverstöße „nicht nur Unternehmensdelikte sind, sondern auch Straftaten, die von Personen begangen werden“. Man werde weiterhin gegen Führungskräfte vorgehen, die Gesetze umgehen, um durch die Schädigung von Verbrauchern Gewinne zu optimieren. cm

 

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