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Stamford Tyres baut zweite Felgenfabrik in Thailand

Stamford Tyres Corporation Ltd. gehört auch weiterhin zu den expansivsten Großhandelsunternehmen in Südostasien. Im Geschäftsjahr 2006, das für das Unternehmen aus Singapur am 30. April endete, konnte der Umsatz um 32,4 Prozent auf jetzt 253,2 Millionen Singapur Dollar (SGD) gesteigert werden (126,6 Mio. Euro). Der Vorsteuergewinn stieg um 70,6 Prozent auf 19,7 Millionen SGD (9,6 Mio. Euro), während der Nettogewinn sogar um 80,8 Prozent auf jetzt 15,6 Millionen SGD anwuchs (7,8 Mio. Euro). „Wir sind äußerst zufrieden, dass unsere Anstrengungen zu einer starken Performance geführt und uns in die Lage versetzt haben, im Geschäftsjahr 2006 einen zweistelligen Umsatzwachstum zu erzielen“, kommentierte Stamford-Präsident Wee Kok Wah die Ergebnisse. Man habe im vorvergangenen Jahr einige „strategische Initiativen“ unternommen, die sich nun bezahlt machten.

So konnte Stamford Tyres etwa sein Geschäft mit den zentralen Reifenmarken Falken, Dunlop und Continental erweitern. So besteht neuerdings etwa ein Vertriebs-Jointventure für den Absatz von Dunlop-Reifen in China. Die Markenbildung über das Dunlop-Händlernetz trage nun Früchte, auch durch die Vermarktung über das eigene Retail-Netz „Stamford Mega Mart“ in China sowie die Einführung von Dunlop-Nutzfahrzeugreifen. Auch habe in China der Vertrieb der Marke Falken, die ebenfalls bei Sumitomo Rubber Industrie gefertigt wird, zugelegt. Und Stamford wurde neuerdings sogar zum Distributeur für Continental-Reifen in der florierenden chinesischen Küstenprovinz Shandong ernannt. Das „organische Wachstum“ bei diesen Marken lasse sich in gesamt Südostasien wiederfinden. Das Gleiche gelte im Übrigen für den Vertrieb der Eigenmarken Sumo Firenza (Pkw) und Sumo (Lkw-/Bus).

Die neue Aluminiumfelgenmarke SSW (steht für Stamford Sport Wheels) scheint sich ebenfalls äußerst gut in Südostasien zu etablieren und trage zunehmend zum guten Ergebnis des Großhändlers bei. Das eigene Werk in Thailand wurde erst 2004 in Betrieb genommen, produziert aber bereits jetzt am Limit, betont der Präsident des Unternehmens. Folglich habe man – mit Blick auf weiter wachsende Nachfrage – die Entscheidung getroffen, eine zweite Fabrik zu bauen. „Wir werden etwa 15 Millionen Singapur Dollar investieren“, so Wee weiter. Die Fabrik soll auf einer Fläche von 15.000 m² direkt neben der bestehenden Fabrik errichtet werden und nach einer zehnmonatigen Bauzeit im Geschäftsjahr 2008 in Betrieb genommen werden (also ab Mai 2007). Sechs Millionen der Investitionssumme fließen in die Errichtung des Gebäudes, die verbleibenden neun Millionen in die Beschaffung von Maschinen und Ausrüstungsgegenstände zur Herstellung von Pkw-/SUV-Leichtmetallrädern. Durch die zweite Aluminiumfelgenfabrik wird sich die Produktionskapazität am Standort in der Nähe von Bangkok von derzeit 360.000 auf dann 720.000 Einheiten verdoppeln. Der Bau werde über eigene sowie fremde Mittel finanziert.

Bei Stamford Tyres in Singapur hofft man unterdessen, auch im Geschäftsjahr 2007, das nun läuft, ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielen zu können. Insbesondere will der Großhändler seine Präsenz im Retail-Geschäft wie auch im Vertrieb in China weiter ausbauen, so Wee Kok Wah.

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