Briatore: „Red Bull hat Michelin-Teams hintergangen“

Einem Bericht des Formel-1-Newsdienstes F1Total zufolge, soll Flavio Briatore – Chef des Renault-Teams – „stinksauer“ auf Red Bull sein, da sich dieser Rennstall im Zuge der FIA-Reglementsänderung nicht auf die Seite der anderen Michelin-Teams geschlagen habe. Briatore sei sogar so weit gegangen, Red Bull vorzuwerfen, Reifenpartner Michelin und damit auch die anderen Michelin-Teams „hintergangen“ zu haben. Begründet wird dies mit dem Votum Red Bulls für eine Rückkehr der Reifenwechsel in dieser Saison. Denn dieser Rennstall sei der einzige gewesen, der dafür gestimmt habe.

Informationen von autosport.com zufolge waren anderen Teams und auch Michelin davon überrascht bzw. so verärgert, dass man ursprünglich rechtliche Schritte wegen Vertragsbruchs hatte einleiten wollen. Mittlerweise sei dieses Thema jedoch wieder vom Tisch. „In Bezug auf das Spektakel haben wir akzeptiert, dass das Qualifying verändert wird. Wir waren jedoch der Meinung, dass es gut ist, einen Reifen für das Rennen zu haben. Aber jemand innerhalb der Michelin-Familie hat uns hintergangen. So wie Red Bull abzustimmen war absolut verrückt. Ich rege mich auf, und es wird sehr interessant sein zu sehen, welche Leistung sie in dieser Saison zeigen werden“, wird Briatore von F1Total zitiert.

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