Michelin will F1-Erfolgsserie fortsetzen

Für die Michelin-Partnerteams BMW WilliamsF1, McLaren-Mercedes, Renault und Jaguar stellt der elfte Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft 2003 in Silverstone ein Heimrennen dar – ihre Workshops befinden sich in unmittelbarer Nähe des britischen Traditionskurses (auch Toyota montiert Rennreifen aus Clermont-Ferrand). Nach ausgiebigen Testfahrten in Barcelona zeigt sich Michelin-Motorsportdirektor Pierre Dupasquier zuversichtlich, die Erfolgsserie nach zwei Doppelsiegen bei den vergangenen beiden Rennen fortsetzen zu können und wieder nach der Führung in der Konstrukteurs-WM zu greifen, die noch Bridgestone inne hat. Die Rennreifen werden beim “Silverstone Grand Prix Circuit” besonders gefordert: So kommt es in den Hochgeschwindigkeitspassagen wie im “Maggot’s/Beckett’s”-Abschnitt – den die Piloten im Geschwindigkeitsbereich von 200 bis zu 270 km/h durcheilen – und in “Copse Corner” oder in der ultraschnellen “Bridge”-Rechts besonders auf die Seitenführungskräfte der Pneus an, die durch harte Flankenkonstruktionen erreicht werden. Im Gegenzug sollten die Reifen in engeren Ecken wie “Vale”, “Luffield” und “Brooklands” viel Traktion und Grip zur Verfügung stellen. ”Michelin verfügt über große Erfahrung auf diesem Kurs und schnitt hier in der Vergangenheit oft sehr gut ab”, lobt Toyotas F1-Pilot Olivier Panis. Dies belegt ein Blick auf die Startaufstellung des Grand Prix von Großbritannien 2002: Sechs der ersten acht Monoposti rollten auf schwarzem Gummi aus Clermont-Ferrand, am Schluss des Rennens stand allerdings ein Ferrari-Doppelsieg mit Bridgestone zu Buche. ”Unsere Leistungen in Monte Carlo, Kanada, auf dem Nürburgring und in Magny-Cours haben bewiesen, dass wir auf den unterschiedlichsten Strecken äußerst konkurrenzfähiges Material zur Verfügung stellen”, fasst Dupasquier zusammen. “Wir sollten deshalb auch für einen Kurs wie Silverstone, der verschiedene Charakteristika in sich vereint, gerüstet sein.”

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