Trotz mindestens „gut“ im Test können Ganzjahresreifen nicht alles
Für seine morgen erscheinende, als E-Paper aber schon heute verfügbare Ausgabe 20/2026 hat Auto Motor und Sport (AMS) Ganzjahresreifen in der Kleinwagendimension 195/55 R16 auf einem Hyundai i20 getestet. Zwar haben alle neun Kandidaten wenigstens „gut“ abgeschnitten und ein Drittel der Kandidaten sogar „sehr gut“. Gleichwohl lautet eine – zugegebenermaßen recht grobe – Zusammenfassung des aktuellen Produktvergleiches, dass die oft so bezeichneten Alleskönner dann eben doch nicht alles gleich gut können.
„Ein Allwetterreifen ist und bleibt ein Kompromiss. „Die Schneeexperten unter ihnen kommen zwar heute schon an die Schneequalitäten mancher Winterreifen heran, von der Sicherheit eines guten Sommerreifens, insbesondere auf trockenen Straßen, sind sie, so will’s die Physik, jedoch ein weites Stück entfernt“, schreibt das Blatt und erklärt zugleich damit, warum explizit für keinen der Probanden die Bestnote „überragend“ vergeben wurde. Mit der können sich laut dem AMS-Notenschema solche Reifen schmücken, die in der Gesamtwertung auf glatte neun (oder mehr) Punkte von maximal zehn erreichbaren Zählern kommen. Der Sieger des aktuellen Ganzjahresreifentests bleibt allerdings knapp bzw. drei Zehntel unter dieser Schwelle.


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