China-Zölle könnten Konsolidierung im Reifengroßhandel weiter vorantreiben
Zölle schaffen keine Nachfrage, jedenfalls nicht beim Verbraucher. Sollen sie auch nicht. Sie sollen die Nachfrage steuern, und zwar weg von den mit Zöllen beaufschlagten Produkten. Die Europäische Union hat mit ihrer Entscheidung, Consumer-Reifenimporte aus China seit Juli mit Zöllen von bis zu 45,3 Prozent zu belegen, ebenfalls steuernd in den Reifenmarkt eingegriffen, dies allerdings auf einer anderen Ebene, als Verbraucher und der Einzelhandel dies landläufig wahrnehmen würden. Die Entscheidungsebene des Reifengroßhandels nämlich: Wann bestelle ich Ware aus China angesichts drohender Zölle? Die Antwort darauf hängt maßgeblich an den Erwartungen des Großhandels zur Bestands- und Preisentwicklung bei den von den Zöllen betroffenen Produkten. Wie sich nun im Markt zeigt, lagen die Szenarioplanungen und Risikoeinschätzungen der europäischen Grossisten nicht immer richtig, was die Konsolidierung in der Branche weiter befördern könnte, wie die NEUE REIFENZEITUNG dazu in Hintergrundgesprächen erfuhr.
Den kompletten Beitrag können Sie exklusiv in der kommenden September-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG lesen. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.



Schreiben Sie einen Kommentar
An Diskussionen teilnehmenHinterlassen Sie uns einen Kommentar!