Doppelter „Silent“-Ansatz für leisere Conti-Reifen

„Mit unseren Reifentechnologien reduzieren wir aktiv Abrollgeräusche“, sagt Achillefs Tsotras, Leiter der Abteilung Reifen-Fahrzeug-Interaktion bei Continental (Bild: Continental)

„Lärm, insbesondere Verkehrslärm durch Autos, aber auch durch Busse oder Lieferfahrzeuge, ist eine große Belastung für Mensch und Umwelt“, sagt Achillefs Tsotras, Leiter der Abteilung Reifen-Fahrzeug-Interaktion von Continental. Damit dürfte klar sein, warum bei dem Reifenhersteller nicht nur die Fahrsicherheit seiner Produkte im Vordergrund steht oder auch die Verringerung deren Abriebs, sondern er sich auch der Reduzierung der von ihnen ausgehenden Geräuschemissionen annimmt. Und das mit gleich zwei so bezeichneten „Silent“-Lösungen.

In diesem Zusammenhang dürfte vielen die sogenannte „Silent“-Technologie des Anbieters in den Sinn kommen. Wie bei analogen, aber unter anderen Namen angebotenen Lösungen von Mitbewerbern basiert diese bekanntlich auf einem zwecks Geräuschabsorption auf der Reifeninnenseite angebrachten und als sehr leicht beschriebenen Polyurethanschaum. Die durch Luftvibrationen im Reifen verursachten Rollgeräusche im Fahrzeuginnenraum können laut Conti so um bis zu neun Dezibel reduziert werden, wobei der Mensch eine Minderung um zehn Dezibel als Halbierung der Lautstärke wahrnehme und dieses Konzept insofern „einen wesentlichen Einfluss auf den Komfort im Auto“ habe. Aber der deutsche Reifenhersteller hat im Zusammenhang mit der Profilgestaltung noch einen weiteren „Silent“-Ansatz im Köcher.

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