SRI initiiert Forschungsprojekt zur „nachhaltigen Rohstoffgewinnung“

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Wie ändern sich Produktivität und Produktqualität von Latex, wenn die Kautschukbäume nicht mehr alle zwei Tage neu angeritzt werden? Ein von SRI initiiertes Forschungsprojekt soll hier Antworten liefern (Bild: NRZ/Arno Borchers)

In Ländern wie Thailand herrscht ein Mangel an Arbeitskräften, zumindest was die Ernte von Latex betrifft, dem Rohstoff zur Herstellung von Naturkautschuk. Nun hat Sumitomo Rubber Industries (SRI) ein gemeinschaftliches Forschungsprojekt initiiert, bei dem es um „nachhaltige Rohstoffgewinnung“ geht. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, inwiefern sich eine verringerte Frequenz des sogenannten Tappings, also des Anritzens der Rinde des Kautschukbaumes Hevea Brasiliensis, auf die Produktivität und die Produktqualität auswirkt, schreibt der aus Japan stammende Hersteller, der hierzulande zunächst mit seinen Marken Dunlop und Falken präsent ist. SRI spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten Low-Frequency Tapping. Üblicherweise werden die Kautschukbäume alle zwei Tage angeritzt, das Projekt testet nun seltenere Frequenzen. Auch soll es bei dem Projekt darum gehen zu ergründen, wie die sozioökonomischen Folgen für betroffene Kautschukbauern ausfielen, wenn sie ihre Bäume seltener anritzten, und was die Akzeptanz einer anderen Frequenz begünstigen könnte.

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