Reifen-Müller startet Langzeittest mit Exoskelett in Berlin-Kreuzberg

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Bereits seit Jahren ist das rückengerechte Arbeiten in der Werkstatt ein Thema für die Verantwortlichen bei Reifen-Müller. Und zwar ein Thema, das nicht nur diskutiert, sondern das vor allem auch konkret angegangen wird. Bereits vor rund vier Jahren hatte die NEUE REIFENZEITUNG etwa über ein entsprechendes Investitionsprogramm bei dem Filialisten berichtet, der in und um Berlin 14 Standorte betreibt. Das Ziel: den Krankenstand und die damit verbunden Kosten zu verringern und vor allem, die Mitarbeiter zu schonen. Dem selben Ziel diente dann ein Testtag, der 2020 in der Tempelhofer Filiale mit einem sogenannten Exoskelett des deutschen Herstellers German Bionic Systems durchgeführt wurde. Der „kollaborative Roboter“ hilft dabei, die Rückbelastung beim Heben um bis zu 30 Kilogramm zu verringern. Nachdem nun die formelle Nachbereitung dieses Testtages – durch die Corona-Pandemie zeitlich verzögert – abgeschlossen ist, findet derzeit ein Langzeittest am zentralen Reifen-Müller Standort in Berlin-Kreuzberg statt. Der Testzeitraum ist zunächst auf zwölf Monate ausgelegt. „Wir lernen hier derzeit täglich dazu, was die Nutzung und die Möglichkeiten, aber auch die Herausforderungen und ‚Probleme‘ bei der Arbeit in Verbindung mit dem Exoskelett angeht“, erläutert dazu Prokurist David Wilke, der beim Filialisten und Team-Partner das Projekt betreut. arno.borchers@reifenpresse.de

 

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