Mangelwirtschaft treibt auch die Kautschuk-/Kunststoffverarbeiter weiter um

Mangelwirtschaft treibt auch die Kautschuk-/Kunststoffverarbeiter weiter um

Laut Konjunkturumfragen des Münchner Institutes für Wirtschaftsforschung (Ifo) hat sich der Materialmangel in der deutschen Industrie nach Russlands Angriff auf die Ukraine weiter verschärft. Demnach klagten im März 80,2 Prozent der Firmen über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Im Februar waren es 74,6 Prozent. Dabei trifft das sowohl für Unternehmen der Automobilindustrie mit aktuell 90,1 Prozent (Februar: 89,0 Prozent) zu als auch für Kautschuk-/Kunststoffverarbeiter, bei denen sich der entsprechende Wert von 76,5 Prozent einen Monat zuvor im März auf 78,8 Prozent erhöht hat. „Die Attacke auf die Ukraine hat die Lage für viele Unternehmen nochmals verschlechtert. Zu den bestehenden sind nun neue Probleme in den Lieferketten hinzugekommen. 17 Prozent der Industriefirmen importieren zum Beispiel aus Russland“, sagt der Leiter der Ifo-Umfragen Klaus Wohlrabe. Hätten die Unternehmen mit Blick auf die Knappheiten bei den Vorprodukten für den Sommer eigentlich mit einer Entspannung gerechnet, würde sich diese „nun weiter verzögern“, wie er noch ergänzt. cm

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  1. […] einer stockenden Produktion in vielen Herstellerwerken aufgrund von Lieferengpässen bzw. einer eingeschränkten Versorgung mit Fahrzeugteilen und -systemen bleibe eine erhoffte Frühjahrsbelebung im Fahrzeuggeschäft insofern zum dritten Mal in Folge aus. […]

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