CCI-Razzien bei den Reifenherstellern Apollo, Ceat und Continental

Medienberichten zufolge ist außer Apollo und Ceat auch Continental ins Visier der indischen Wettbewerbskommission CCI geraten (Bild: Pexels/Pixabay)

Hatte die Indiens Wettbewerbskommission CCI (Competition Commission of India) zuletzt schon wegen vermeintlicher Preisabsprachen ein Auge geworfen auf fünf in dem Land beheimate Reifenhersteller, ist es laut übereinstimmenden Medienberichten von dort bei zweien von ihnen nur zu Razzien gekommen. Wie dazu unter anderem auch das Handelsblatt meldet, haben die Wettbewerbshüter zusätzlich zu Apollo Tyres und Ceat dabei außerdem noch dem Continental-Standort in Faridabad einen Besuch gestattet. Dies soll der deutsche Konzern dem Zeitungsbericht zufolge bestätigt und – ohne freilich auf Einzelheiten einzugehen – seine vollumfängliche Kooperation bei den jetzigen CCI-Untersuchungen zugesichert haben. Im aktuellen Fall mit Apollo, Ceat und eben Conti im Visier geht es demnach um „den Verdacht unlauterer Geschäftspraktiken“, schreibt das Handelsblatt. Unter Berufung auf Angaben eines Insiders ist weiter die Rede davon, es gehe um den Vorwurf manipulierter Angebote rund um die Lieferung von Reifen für eine Fahrzeugflotte der öffentlichen Hand im nordindischen Bundesstaat Haryana. christian.marx@reifenpresse.de

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