Europäischer Nutzfahrzeugmarkt startet schwach ins neue Jahr

Der europäische Markt für Nutzfahrzeuge lag auch im Januar im Minus. Wie der Herstellerverband ACEA mitteilt, brachen die Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat europaweit um 13,2 Prozent ein. Demnach fielen sie sogar unter das Niveau von 2020, hatte sich der vergangene Januar im Vergleich zum überaus schwachen Januar 2020 doch mit einem starken Aufwärtstrend gezeigt. In der aktuellen ACEA-Zulassungsstatistik für Januar 2022 steht Deutschland Vergleich zu Gesamt-Europa indes mit einem Rückgang von 3,1 Prozent indes noch vergleichsweise gut da. Der aktuelle Rückgang in der Gesamtstatistik ist dabei fast ausnahmslos auf das Segment der Transporter zurückzuführen. Schwere Nutzfahrzeuge (ab 16 Tonnen) wie auch LLkw lagen der ACEA zufolge im Januar mitunter klar im Plus, und zwar mit 8,6 respektive 4,2 Prozent. Mit Blick auf diese segmentspezifischen Zahlen bildete Deutschland indes die negative Ausnahme, wurden im Januar hierzulande doch zwei Prozent weniger schwere Lkw erstmals zugelassen und sogar 7,2 Prozent weniger LLkw. Der deutsche Transportermarkt zeigte sich hingegen mit einem Minus von 1,7 Prozent im Januar noch vergleichsweise stabil. arno.borchers@reifenpresse.de

 

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