VDA-Mitglieder sollen wegen IAA über Verdreifachung ihrer Beiträge abstimmen

Dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie gerade auch auf die Veranstaltungsbranche und Messewirtschaft immens ist, lässt ein Blick auf die zahllosen Absagen hinlänglich erahnen. Nun schlagen sich diese Auswirkungen offenbar auch auf das Finanzierungsmodell des Verbands der deutschen Automobilindustrie (VDA) nieder. Dieser hatte sich jahrzehntelang ganz maßgeblich als Veranstalter der Internationalen Automobilausstellung (IAA) finanziert. Nun rechnen verschiedenen Medien vor, das jährliche Verbandsbudget, das sich laut der FAZ etwa auf 24 Millionen Euro belaufen soll, sei nur noch zu einem Viertel durch die Einnahmen (nicht Überschüsse) der alle zwei Jahre stattfindenden Pkw-IAA – jetzt IAA Mobility – gedeckt. Demgegenüber habe die Messe dem VDA in früheren Jahren stets „viel Gewinn“ eingetragen und darüber demnach – ergänzt etwa die Automobilwoche – bisher sogar drei Viertel des Verbandsbudgets abgedeckt. Um künftig die laufenden Verbandskosten zu decken, soll morgen die VDA-Hauptversammlung beschließen, dass die 675 Mitglieder des Verbands künftig ein verdreifachte Mitgliedsgebühr an den VDA abführen sollen. ab

 

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